Es gibt zwar ein .tar.gz-Paket als Binary Distribution für Ubuntu Linux unter http://opensong.org/d/linux, allerdings wurde dieses mit einer Demo-Version des zugrunde liegenden Rapid Application Development Environment »RealBasic« kompiliert. Das führt dazu dass das Programm nach jeweils 5 Minuten endet und innerhalb von 8 Tagen abläuft (getestet 2007-10-08). Auf der Website steht dazu: »Because REALbasic is free on Linux, there is not currently a compiled version for Linux. In order to install OpenSong you need Compile from the source manually.« (http://www.opensong.org/d/manual/installation?s=linux).

Also OpenSong selbst kompilieren:

  1. Debian-Paket des »REALbasic 2007 Release 4 for Linux« herunterladen von http://www.realbasic.com/download/ und installieren.
  2. »dpkg-query -L realbasic2007r4« zeigt dass die ausführbare Datei »/opt/REALSoftware/REALbasic2007r4/REALbasic2007« ist. Man starte dieses Programm. Es befindet sich auch im K-Menü.
  3. 2007-10-08 war die neueste Version von OpenSong (1.2) noch nicht als Source-Paket verfügbar, deshalb musste es aus dem SVN extrahiert werden:

    svn co https://opensong.svn.sourceforge.net/svnroot/opensong/source/trunk opensong

  4. Man öffnet die Projektdatei des OpenSong-Projektes in REALbasic2007: »File -> Open -> XML Project«, dann »OpenSongLinux.xml« auswählen.
  5. Unter »Project -> Build Settings« Linux als einzige Ziel-Plattform und die gewünschte Plattform einstellen.
  6. Mit »Project -> Build Application« das Programm kompilieren. Es entsteht eine ausführbare Datei »opensong«.
  7. Das Projektverzeichnis verschieben nach /usr/local/lib/.
  8. Um das Programm von /usr/local/bin/ aus starten zu können reicht es nicht, dort einen symbolischen Link auf die ausführbare Datei anzulegen. Es entsteht der Fehler

    ../Common/loaderX86.cpp: 487
    Failure Condition: exeFile
    Can’t open executable ../lib/opensong/opensong«

    Stattdessen lege man ein Script /usr/local/bin/opensong an mit folgendem Inhalt:

    #!/bin/bash
    cd /usr/local/lob/opensong;
    ./opensong;

  9. Nun kann man opensong einfach durch den Befehl »opensong« starten.

Thanks go to http://alicious.com/opensong-kubuntu-digital-projection.


Manchmal denke ich daran, meine ganze Computer-Ausstattung auf einen einzigen Computer zu reduzieren (plus Zusatz-Hardware für den Schreibtisch: Tastatur, externer Monitor, …) umzustellen. Dann bräuchte man wirklich nur noch ein Gerät, und nicht mehr (schlimmstenfalls) Desktop-PC, Notebook, Handheld-PC, Mobiltelefon, Stereoanlage, Festnetz-Telefon, Anrufbeantworter, Wecker, Radio, Fernseher, DVD-Player, tragbarer MP3-Player, … . Alles dann schön klein für unterwegs 🙂

So etwas scheint es »fertig« noch nicht zu geben: ein Allzweck-PC, ein echter »persönlicher Computer« der immer dabei ist und der einzige verwendete Computer ist. Immer bedeutet: im Fahrzeug, als Handy, auf Expeditionen, im Rucksack, in der Hosentasche, auf dem Schreibtisch. Hier eine Untersuchung welche Geräte man als Basis für etwas Derartiges nehmen könnte.

Zuerst habe ich hier den »Itronix GoBook MR-1 Rugged Ultra Mobile PC« (Gewicht 900g) favorisiert. Probleme dieses Geräts sind jedoch: zu weni Rechenleistung um wirklich als einziger PC dienen zu können, außerdem zu klobig und zu schwer für Indoor- oder Stadt-Einsatz.

Mein derzeitiger Favorit ist deshalb das »OQO model 2« (bzw. die neue internationalisierte Variante OQO model e2; Preis um 1400-2000 EUR je nach Ausstattung) zusammen mit einigen Änderungen:

  • Ruggedization Kit
  • Zubehör
  • Vorinstallation von Linux-Unterstützung (das wird bisher kommerziell überhaupt nicht angeboten)
  • Desktop-Docking-Station
  • Fahrzeughalterung
  • Schnittstelle zu einem Satellitentelefon
  • Behebung des »Active Digitizer«-Problems: das OQO model 2 kann nur mit einem Active Digitizer Pen bedient werden, d.h. es enthält keinen Touchscreen der mit Passive Pen oder den Fingern bedient werden könnte. Unbestätigten Informationen zufolge gibt es Modelle mit Touchscreen. Eine andere Idee wäre die Herstellung von »Active Digitizer Finger Tip Caps«.

Rugged (Linux-)Notebooks als mögliche Basissysteme?

EmperorLinux bietet leider nur teure Neugerät an, weshalb ein Kauf dort für viele Privatanwender uninteressant ist. EmperorLinux bietet auch kein Zubehör, deshalb nicht sofort Outdoor-einsatzfähig; die produkte sind nicht besonders innovativ. Außerdem sind Notebooks deutlich zu groß um als Basissystem für einen SPC dienen zu können.

Rugged UMPCs als mögliche Basissysteme?

Ich würde zur Zeit für einen Outdoor-geeigneten Computer (der als einziger Computer für alle Aufgaben dienen soll) einen stark modifizierten UMPC bevorzugen. Die interessantesten Alternativen für Rugged UMPCs sind derzeit, mit Angaben zur Eignung als einziger Computer:

  • Catcher v2.0. Vermutlich das beste Basisgerät, da auch vom Militär eingesetzt; es hat genug Leistung um als einziger persönlicher Computer zu dienen. Aber auch dieses Gerät braucht noch Linux (ist möglich!!), Accessoires (Tasche usw.), … .
  • Victum Tablet iX104C3. Ein »ganz hartes Gerät«: vollkommen geschlossen und lüfterlos, so strahlwasserdicht! Docking-Station dafür ist vorhanden; das gerät braucht Linux (ist möglich); Auflösung i.O. (XGA); Preis um 3400 USD.
  • Victum Tablet 27. Auch full ruggedized; zu geringe Auflösung.
  • Victum Tablet 8. Auch full ruggedized; Docking Station verfügbar; zu geringe Auflösung.
  • SwitchBack Rugged Ultra Mobile PC. Sehr cooles Gerät; sogar mit Linux als optionalem Betriebssystem angeboten; Preis ab 6500 USD (!!!); zu schwer (1,5kg); zu dick; zu geringe Rechenleistung.
  • Itronix GoBook MR-1 Rugged Ultra Mobile PC. Das leichteste bisher gefundene ruggedized Gerät (900g); zu geringe Rechenleistung.

Problem: all diese Geräte finde ich zu groß um auch im normalen Alltag stets dabei zu sein (wiegen alle um 2kg, ähnlich wie schon ein ThinkPad X61); ein ziviler UMPC (um 750g) mit speziell hergestellter Hülle wäre besser, ist aber nicht aufzufinden (d.h. die Hülle muss selbst noch hergestellt werden). Ein solches Gerät würde »Semi-Zivilisten« als neuen Kundenkreis erschließen: es wäre geeignet z.B. als einzger persönlicher Computer für Weltreisende, immer dabei in der Stadt, im Lkw, im Rucksack usw., und wäre durch Zusatzausstattung je nach Bedarf geschützt. Außerdem müsste eine komplette Outdoor-Ausstattung mit diesem Gerät als Basis-Hardware angeboten werden, aber das gibt es bisher anscheinend nicht.

Non-rugged UMPCs als mögliche Basisysteme?

Da kein Rugged UMPC klein und leicht genug war um als Basissystem dienen zu können muss nun versucht werden, einen »normalen« UMPC dafür zu verwenden und bei Bedarf durch ein »Ruggedization Kit« zu schützen. Hier eine Übersicht geeigneter zur Zeit erhältlicher Basissysteme, nach Grad der Empfehlung absteigend. Zuerst wird also das OQO model 2 genannt, auf den die Wahl schließlich fiel:

  • OQO model e2, seit 2007-09-17 in Europa erhältlich, 1.6 GHz Prozessor, VIA C7-M processor, 120GB Festplatte oder 32GB SSD (schockfeste Festplatte).
    Ganz scharf ist dabei die Docking-Station, unten im verlinkten Artikel.
  • Samsung Q1-SSD. Technische Daten: 30 GB Solid State Disk, 1 GB RAM. Erhältlich z.B. bei eXpansys. Preis um 2000 EUR, mit nicht schockfester Festplatte um 1000 EUR.

Weitere Links zu UMPCs:

Solche Geräte als Firma mit Linux anzubieten wäre wohl weltweit einmalig … . Und insbesondere wäre es mal nötig die Geräte von diesem Yuppie-Image zu befreien und durch Modifikationen für harten Einsatz nutzbar zu machen!!!

Dies ist ein »Abfallstück« aus meiner Ausrüstungsplanung das ich nicht mehr brauche und das deshalb in meinen Blog kommt. Habe mich mal dafür interessiert, einen Linux-basierten PDA anzuschaffen und dazu einige Recherchen angestellt .. praktische Erfahrung mit den vorgeschlagenen Geräten habe ich aber keine. Hier das Ergebnis meiner Recherchen, die besten Empfehlungen zuerst:

  • Sharp Zaurus SL-C3200. Siehe http://www.mobiletechreview.com/Sharp-Zaurus-C3200.htm. Das neueste Modell der Linux-basierten Sharp SL-C Serie. In Europa wohl nur erhältlich über dynamism.com, ein Anbieter der neueste japanische Geräte auf den europäischen Markt bringt. Das Gerät sollte mit einer Solid State Disk, Compact Flash Karten für WLAN und Bluetooth und 2 weiteren Akkus (zum Glück nicht fest verbaut) aufgerüstet werden.
  • Nokia N800. Siehe http://www.dynamism.com/n800/main.shtml. Linux-basiert; bietet ein GPS-Modul, verwendbar mit Google Maps. Gegenüber dem erfahrungsgemäß zu langsamen Nokia N770 vorzuziehen.
  • Motorola Linux Smartphone. Siehe http://www.golem.de/0507/39220.html.
  • Compaq iPaq. Ein Linux-basierter PDA.
  • Apple iPhone. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/IPhone. Basiert auf Mac OS X und damit auf BSD-Unix. Besonders interessant beim iPhone ist das Multitouch-Touchpad mit dem man alle Anwendungen nur mit den Fingern bedienen kann.

Für weitere Informationen vergleiche den Linux PDA Guide.

To convert a bulk of blog posts I created in the past years to the format of Deepest Sender I wrote a small Python script that converts all events from an iCalendar (.ics) file to XML files for Deepest Sender. By the way, this is my first real-world Python script and I am astonished as to the ease, clarity and brevity of Python. Note that you need to save the script posted here with UTF-8 encoding; line mangling is just a visibility / screen width and template problem, just copy and paste the source into a text editor and you’ll be fine! Have fun!

#! /usr/bin/env python
# -*- coding: utf_8 -*-
#
# converts an iCal file with blog entries (as appointments) to Deepest Sender XML
#
# Arguments (in order):
# file the iCal file to convert
# output directory directory where the output files for Deepest Sender go into, one per blog post
#
# The appointments in the iCal input file are converted one by one to blog post XML files as understood by the XUL dektop blogging
# plugin “Deepest Sender” (http://deepestsender.mozdev.org). An inferior alternative to this script’s approach is to convert a HTML
# table as produced by korganizer’s HTML table export format for appointments.
#
# iCal file prerequisites:
# all VEVENT components have the SUMMARY property (else output file name lacks a title)
# no two VEVENTS on one day have the same SUMMARY property (else output files are overwritten)
#
# Deepest sender file structure (note that it is UTF-8 encoded):
# <?xml version=”1.0″ encoding=”utf-8″?>
# <entry>
# <subject><![CDATA[blog entry title]]></subject>
# <event><![CDATA[blog entry content with HTML markup]]></event>
# </entry>
#
# TODO: the filename must only contain a date, not a time, even if the DTSTART property contains one
# TODO: write the values of the DTSTART, CREATED and LAST-MODIFIED properties into the blog post text (via component.decoded())

import sys # argv, …
from xml.dom.minidom import parse, parseString
from codecs import open # overwrite internal open() to enable UTF-8 file access
from icalendar import Calendar, Event
# get it from http://pypi.python.org/pypi/icalendar/1.2 ; if you don’t want to clutter your distro by installing it system-wide,
# copy the directory iCalendar-1.2/src/icalendar/ to the script’s directory

def filenamestr(thestring):
thestring = thestring.replace(‘ ‘,‘_’)
thestring = thestring.replace(u‘»’,)
thestring = thestring.replace(u‘«’,)
thestring = thestring.replace(‘/’,‘bzw.’) # slash in a filename is really bad …
while thestring[-1:] is ‘.’: # remove trailing dots as a dot and filename extension will be appended
thestring = thestring[:-1]
return thestring

calfilename = sys.argv[1]
cal = Calendar.from_string(open(calfilename,‘rb’).read())
outputdir = sys.argv[2]
while outputdir[-1:] is ‘/’: # remove trailing slash if present
outputdir = outputdir[:-1]

entrycount = 0;
for event in cal.walk(‘VEVENT’):
# decompose blog entry; event.decoded() is Unicode already
date = event.decoded(‘DTSTART’)
title = event.decoded(‘SUMMARY’)
content = event.decoded(‘DESCRIPTION’,)
content = content.replace(‘n’,‘<br />’) # the simplest means to convert text to HTML, just as Deepest Sender does when
# writing in WYSIWYG mode; we eliminate n here as blogger.com would create additional <br /> from this

print ‘[processing:’, date, title, ‘]’
# print event.property_items() # debug utility

# calculate output file’s name
filename = str(date) + ‘.PRIVATE.’ + filenamestr(title) + ‘.xml’

# write blog entry to its output file
dsfile = open(outputdir + ‘/’ + filename, ‘w’, ‘utf_8’) # will only accept Unicode strings!
dsfile.write(
u‘<?xml version=”1.0″ encoding=”utf-8″?>n’ +
u‘<entry>n’ +
u‘ <subject><![CDATA[‘ + title + u‘]]></subject>n’ +
u‘ <event><![CDATA[‘ + content + u‘<br /><br />Datum: ‘ + str(date) + u‘]]></event>n’ +
u‘</entry>n’
)
dsfile.close()
entrycount += 1

print ‘———-nconversion successful (‘ + str(entrycount) + ‘ entries processed)’

Bisher verwendet wurde das Journal von korganizer zum Speichern aller Blog-Einträge. Dieses ist jedoch sehr unausgereift:

  • man führe Korrekturen und Erstellung am besten direkt in blogger.com durch und sichere den Artikel dann durch Kopieren des HTML-Quelltextes in einen (neuen oder ersetzten) Journal-Eintrag in korganizer; denn den HTML-Quelltext von in HTML geschriebenen korganizer Journal-Einträgen kann man nur über den Quelltext der iCal-Datei erreichen und auch dann ist Nachbearbeitung notwendig (Suchen und Ersetzen: »;« durch »;«, »”« durch »”«, »,« durch »,«, »n« durch »«). Außerdem erzeugt das Journal beim Editieren zusätzliche Tags und Formatierungen (z.B. »<p>«, und insbesondere auch Zeilenumbrüche nach jeder Zeile) die in Blog-Posts auf blogger.com stören, und es werden Tags entfernt (z.B. »<h2>«) die in Blog-Posts enthalten sein sollen.
  • Achtung: korganizer speichert die Journal-Artikel nicht direkt nachdem man sie eingegeben hat; von außen ausgelöst werden kann das Speichern nur durch Beenden von kontact (Beenden der korganizer-Erinnerungsfunktion ist unnötig).

In Anbetracht dieser Unausgereiftheit und weil eine Integration mit kontact ohnehin nicht gegeben ist sollte besser ein echtes Offline-Blogging-Programm mit Schnittstelle zu blogger.com und sauberem HTML-Quelltext und HTML-WYSIWYG-Editor eingesetzt werden. So etwas kann es geben über die Blogger API (http://code.google.com/apis/blogger/overview.html). Ebenfalls möglich ist es so z.B. die Blog-Posts bei Bedarf auf einer eigenen Homepage zu veröffentlichen, oder den Ort zu wechseln wo die Blogs gehostet werden (weg von blogger.com zu WordPress auf der eigenen Homepage zum Beispiel).

Programme dazu:

  • Firefox mit Deepest Sender 0.8.0 (https://addons.mozilla.org/firefox/1811/); bisher die einzige Anwendung die die jetzt aktuelle GData API von blogger.com unterstützt; sieht nach der einzig zu empfehlenden Alternative aus, u.a. da sie als einzige einen WYSIWYG-Editor besitzt.
  • der Browser Flock wie dokumentiert in http://blog.yoda.ch/?p=1016 ; evtl. auch zu empfehlen
  • blogtk; zu Starten als BloGTK; man muss außerdem die Pakete python-gtkhtml2 und gtkhtml3.14 installieren, diese sind aufgrund eines Bugs leider nicht in den Paket-Abhängigkeiten aufgeführt; leider hat das Programm keine ausreichende Unterstützung für die API von blogger.com und wird seit 2005 nicht mehr weiterentwickelt
  • drivel; in den Ubuntu-Quellen enthalten aber geringer Funktionsumfang, dafür aber Unterstützung für Atom / Blogger 2.0; leider verwendet blogger.com jedoch wieder eine neue Schnittstelle, die GData API (siehe http://code.google.com/apis/gdata/blogger.html ).
  • gnome-blog; für die Gnome-Taskbar
  • kicker-blogger; für die KDE-Taskbar
  • blognix (http://blognix.sourceforge.net); veraltet und nicht weiterentwickelt
  • MozBlog (http://mozblog.mozdev.org/); seit 2004 nicht weiterentwickelt
  • Liste weiterer Applikationen: http://help.blogger.com/bin/answer.py?answer=42347 ; keine weiteren für Linux relevanten Applikationen

Eine alternative (evtl. bessere) technische Möglichkeit ist eventuell: Publishing über SFTP, wie bei blogger.com möglich (http://www.blogger.com/adv-create-blog.g). Das heißt die Blog-Artikel (manuell oder sonstwie erstellt) lädt man auf einen eigenen Server hoch und gibt dessen (S)FTP-Zugangsdaten bei blogger.com an. So kann sowohl eine (wahrscheinlich schon existierende) Joomla-Komponent als auch blogger.com dieselben Daten verwenden. Damit umgeht man auch alle Probleme mit eventuell verbotenen Zugriffsarten auf blogger.com Blogs.

Beim Posten trat folgender Fehler auf: »Error sending post: [Line 2, Column 255, element published] Invalid date/time format: ‘2007-07-23T19:51Z&+39;.«. Auf http://community.livejournal.com/deepestsender/129187.html wird dieser Fehler ausgiebig dokumentiert aber keine Lösung angeboten. Offizieller Bugreport: https://www.mozdev.org/bugs/show_bug.cgi?id=17037 .

Wenn man in den Einstellungen auf blogger.com das Datums-Header-Format auf »Jul 23, 2007« (der erste Eintrag) und das Format des Zeitstempels auf »10:15 PM« (der erste Eintrag) stellt ändert das nichts an dem Fehler.

Workaround: einen Draft-Artikel für jeden Tag im Voraus erstellen und diesen dann mit Deepest Sender in der Post-History editieren und speichern. Das funktioniert nämlich ohne den Fehler »Invalid date/time format«. Der Fehler scheint also damit zusammen zu hängen dass Deepest Sender das Datumsformat zum Einstellen des Datums zum Veröffentlichen nicht beherrscht – dieses wird nämlich beim Editieren vorhandener Artikel nicht mehr geändert. Nun gibt man noch auf blogger.com bei »Format des Zeitstempels« ein Format an das nur aus dem Datum besteht, und schon stört die falsche Uhrzeit bei den im Voraus erstellten Artikeln nicht mehr.

  • Man schreibe Datum und Uhrzeit des Beginns der Erstellung und der letzten Änderung (außer bei unwesentlichen Korrekturen) eines Posts mit in diesen Post. Sonst ist in den offline gespeicherten Posts nicht mehr ersichtlich wann sie erstellt wurden, außer evtl. im Dateinamen.
  • Man nehme bei der Offline-Speicherung von Posts das Datum des Beginns der Erstellung in den Dateinamen auf. Man nehme die Titel der Blog-Posts in die Dateinamen bei der Offline-Speicherung auf. Dabei nehmen man stets den ganzen Titel auf, ersetzt Leerzeichen durch Unterstriche und legt fest dass Posts eine Titellänge von max. 25 Zeichen haben dürfen.
  • Um Entwürfe zu kennzeichnen nehme man in den Dateinamen als letztes Element »DRAFT« auf.
  • Um private Posts zu kennzeichnen nehme man in den Dateinamen als letztes Element »PRIVATE« auf.
  • Man kann ein kleines Script schreiben das aus den offline gespeicherten Posts ein Buch (das eigene Tagebuch quasi) generiert.
  • Man verwende Deepest Sender auch als Browser zum Betrachten seiner privaten, nicht veröffentlichten Posts.
  • Zum effizienten Handling von Bildern und anderem verlinkten Material: man verwende einen Kommandozeilen-Befehl der eine per Argument angegebene Datei (im Format: file:///home/matthias/folder/cimg0146.jpg) sowohl in einem Materialordner speichert (ggf. mit neu anzugebendem eindeutigem Dateinamen, ggf. als symbolischer Link wenn gewünscht) in dem Ordner der den Blog offline enthält als auch per FTP in einen Ordner hochlädt und die URL zum Zugriff in die Zwischenablage von X kopiert. Das o.a. Format für Dateinamen verwendet z.B. digikam wenn man ein Bild in die Zwischenablage kopiert. Die hier vorgeschlagene Weise erzeugt zwar etwas Redundanz auf dem eigenen Rechner, aber so sind alle zum Blog gehörenden Daten zentral an einem Ort vorhanden so dass man in den offline gespeicherten Posts auch die Bilder usw. voll nutzen kann. So ergibt sich auf einfachste Art eine Download-Komponente!