Hier vergleiche ich Komplettpakete für ISDN und DSL in Deutschland, Stand 2007-12-08. Ich suchte konkret nach einem Tarif für einen Kunden der folgende Anforderungen erfüllte: ISDN und DSL, echtes ISDN (statt VoIP- oder NGN-Imitat), inkl. Festnetz-Telefonflatrate, angeboten auch im ländlichen TK-mäßig wenig erschlossenen Raum.

Die gefundenen Tarife werden nach Empfehlbarkeit absteigend gelistet, also der beste zuerst. Dabei ist der Preis entscheidend, nicht ob der Tarif auch im ländlichen Raum angeboten wird. Das habe ich jedoch zusätzlich vermerkt.

[Platz 1] Versatel Doppel Flat: DSL+Fon 2000

http://billigersurfen.de/anbieter/breitband/Versatel/Doppel+Flat%3A+DSL_Fon+2000

  • im ländlichen Raum und auch in manchen mittelgroßen Städten bisher nicht verfügbar
  • 29,98 EUR mtl.
  • die ersten drei Monate gratis (Aktion bis 2007-12-24)
  • inkl. ISDN-Anschluss
  • telefonieren per ISDN, nicht VoIP!
  • inkl. 2 Leitungen, 3 Rufnummern
  • inkl. Telefon Festnetz-Flatrate
  • Mitnahme der Festnetz-Nummer ohne Aufpreis
  • keine Bereitstellungs- und Freischaltungskosten
  • in CHIP auf Platz 1 (2007-11)
  • keine Einrichtungsgebühr
  • Kein Call-by-Call und keine Preselection möglich
  • DSL-Geschwindigkeit: 2048/384 kbps (also hohe Upload-Geschwindigkeit)
  • Mobilfunk 19 ct/min, mit [mobil plus] 15 ct/min
  • 24 Monate Vertragslaufzeit, 3 Monate Kündigungsfrist
  • 3 EUR pro Papierrechnung

[Plaz 2] Alice Fun ISDN Doppel-Flatrate

http://billigersurfen.de/anbieter/breitband/Alice/Fun+ISDN+flat/

  • bundesweit verfügbar
  • im ländlichen Bereich oft nicht verfügbar, manchmal auch nicht mit ISDN-Anschluss der Telekom
  • ISDN-Anschluss inklusive
  • 29,90 EUR mtl. (bei Bestellung bis 2007-12-31)
  • 2 EUR mtl. zus. für ISDN-Anschluss statt Analog-Anschluss
  • ISDN-Anschluss der Telekom ist Voraussetzung in manchen ländlichen Gebieten; Kosten: 24,37 EUR, davon 10 EUR brutto mtl. von Alice gutgeschrieben, also zus. 14,37 EUR
  • Gesamtkosten also 46,27 EUR oder 44,27 EUR (abh. davon ob Alice zus. Gebühren für den Telekom-ISDN-Anschluss berechnet)
  • inkl. Telefon Festnetz-Flatrate
  • keine Anbietervorwahlen nutzbar
  • ISDN mit 2 Leitungen und 3(-10) Rufnummern und ISDN-Komfortmerkmalen wie kostenloser Anrufweiterschaltung ist enthalten, jedoch wird ISDN (zumindest oft) über NGN und damit über ein IP-Netz realisiert; das ist zwar besser als VoIP, aber wahrscheinlich genauso wie VoIP dort nicht zu empfehlen wo nur DSL Light mit 384 kbit/s zur Verfügung steht, denn die geringe Leitungskapazität ist oft auch mit hoher Fehlerrate und damit mit Verbinungsabbrüchen verbunden
  • keine Einrichtungsgebühr (bis 2007-12-31), jedoch 59,95 EUR Bereitstellungspreis für den Telekom-ISDN-Anschluss
  • Telekom-ISDN-Anschluss hat 30 Tage Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist 6 Werktage
  • keine Mindestvertragslaufzeit, kündbar 4 Wochen zum Monatsende
  • Rechnung per Post 2,50 EUR mtl.
  • bis 16MBit/s, je nach Verfügbarkeit
  • mehrere Rufnummern bei ISDN möglich
  • Mitnahme der bisherigen Rufnummer möglich

[Platz 3] Arcor All-Inclusive-Paket 2000

http://billigersurfen.de/anbieter/breitband/Arcor/All-Inclusive-Paket+2000/

  • in ländlichen Gebieten oft nicht verfügbar
  • 34,95 EUR mtl., zus. 4 EUR mtl. zus. für 2. ISDN-Leitung und weitere Rufnummern
  • mtl. 29,95 € (mit Arcor Internet 2000); Aktionsvorteil ergibt sich aus der Vergünstigung des Paketes um 5,– € monatlich über die Vertragslaufzeit von 24 Monaten.
  • bundesweit verfügbar
  • inkl. ISDN-Anschluss
  • inkl. Telefon Festnetz-Flatrate
  • Anbietervorwahlen nutzbar?

O2 DSL L Online

http://shop2.o2online.de/nw/dslinternet/tarife/index.html

  • 30 EUR mtl. (Aktion bis 2007-12-31)
  • inkl. DSL Flatrate, DSL-Anschluss, Telefon Festnetz-Flatrate
  • verwendet VoIP, daher dort indiskutabel wo nur DSL Light mit 384 kbit/s zur Verfügung steht, denn die geringe Leitungskapazität ist oft auch mit hoher Fehlerrate und damit mit Verbinungsabbrüchen verbunden, außerdem ist die Upload-Bandbreite von 64 kbit/s durch eine Sprachverbindung auch schon gut ausgelastet

Telekom Call&Surf Comfort/ISDN

http://www.telekom.de/lp/max07/cs_comfort

  • 43,95 EUR mtl., Aktionsangebot bis 2007-12-15
  • inkl. ISDN Grundgebühr, DSL Anschlusskosten, DSL Flatrate, ISDN Festnetz-Flatrate
  • Mindestvertragslaufzeit 24 Monate
  • Einmaliger Bereitstellungspreis für neue Telefonanschlüsse 59,95 €
  • Einmaliger Bereitstellungspreis für DSL 99,95 €, entfällt für DSL bis zum 31.12.2007
  • Dieser Tarif ist oft der preislich beste in ländlichen Gebieten wo andere Tarife nicht angeboten werden.

Arcor Internet-Flat-Paket

http://billigersurfen.de/anbieter/breitband/Arcor/Internet-Flat-Paket

  • keine Telefon Festnetz-Flatrate enthalten
  • 29,95 EUR mtl. für ISDN Anschluss, DSL 2000 Anschluss, DSL-Flatrate
  • keine Alternative zu Telekom Call&Surf Comfort da vergleichbar im Preis
  • 4 EUR mtl. zus. für 2. ISDN-Leitung und weitere Rufnummern

Alice Light ISDN flat

http://billigersurfen.de/anbieter/breitband/Alice/Light+ISDN+flat

  • inkl. ISDN-Anschluss Alice Light ISDN
  • 28,90 EUR mtl.
  • keine Anbietervorwahlen nutzbar
  • keine ISDN Festnetz-Flatrate zubuchbar

1&1 Surf&Phone

  • ohne Telekom-Telefonanschluss
  • Telefon Festnetz-Flatrate
  • Telefonie ist VoIP, kein ISDN
    • deshalb ungeeignet wo nur DSL Light mit 384 kbit/s zur Verfügung steht, denn die geringe Leitungskapazität ist oft auch mit hoher Fehlerrate und damit mit Verbinungsabbrüchen verbunden, außerdem ist die Upload-Bandbreite von 64 kbit/s durch eine Sprachverbindung auch schon gut ausgelastet
    • Hinweise dass VoIP statt ISDN verwendet wird
      • Telefon-Flatrate gilt auch »mit anderen Nutzern des United Internet DSL-Netzes (1&1, Schlund+Partner, GMX, WEB.DE)«
      • Hinweis auf VoIP: 4 Rufnummern inkl.
      • Hinweis auf VoIP: 1&1 ist ISP, kein Telefon-Anbieter
    • mitgelieferte Fritz!Box kann mit »ISDN-Telefon-Anschluss (amtsseitig)« verbunden werden, das bezieht sich aber nur auf die Hardware
  • Telefonie-Flatrate gilt nur für Privatkunden, daher nicht möglich für Firmenkunden
    • »Inklusive Telefon-FLAT (für Privatkunden): rund um die Uhr kostenlos ins deutsche Festnetz telefonieren.«
  • kein Bereitstellungspreis
  • 39,99 EUR mtl. (in den ersten 3 Monaten 19,99 EUR mtl., außer wohl im Regio-Tarif)
  • per Aktion bis 2007-12-31 für 19,99 EUR mtl.
  • für Vorwahlbereich 06446 nur als Regio-Tarif für 44,99 EUR mtl.

Astra2Connect Filiago Flat 1024

  • DSL und Telefonieren über Satellit, mit Rückkanal per Satellit
  • 39,95 EUR mtl.
  • zus. hohe Hardwarekosten
  • zus. VoIP Flatrate für 12 EUR mtl. (über SIPGate)

Die Video Capture Card AME SG-P4 ist eine ältere, in Deutschland in 2008-01 noch vertriebene Karte. Dieser Artikel enthält alles was ich über die Karte herausfinden konnte.

Modell

  • AME-Group Surveillance Video Center PCI w/Software SG-P4
  • ame-group.com > SG-P4
    http://www.ame-group.com/sgp4.htm
  • andere Bezeichner: SG-P4A PCI, SG-P4 A PCI, SG-A4 PCI
  • A bedeutet jeweils: für Kameras 1-4; B,C,D dann für Kameras 5-16
  • bei Verwendung des Originaltreibers erkannt als …
    • von mancher Software erkannt als »BT878 Capture 0«
    • von Cyber Eyes werden alle 4 Kameras identifiziert als »PV143A (4-Port Capture Card)«
  • bei Verwendung des btwincap-Treibers erkannt als: »Conexant’s BtPCI Capture«
    • von ARGUS Surveillance
  • bei Verwendung des btwincap-Treibers erkannt als: »Conexant’s BtPCI WDM Video Capture«
    • von Windows Gerätemanager
  • Autodetect-Informationen vom Treiber btwincap
    • Chipset BT878
    • Chipset Revision 0x11
    • Subsystem: 0x1430AA00 (enthält Vendor und Product ID, die jedoch bisher nicht in der Datenbank von btwincap registriert sind, weshalb die Karte nicht automatisch erkannt werden konnte)

Hersteller

Treiber

  • Ergebnis: mit keinem Treiber verwendbar für Capturix VideoSpy
  • origialer Treiber SG-P4: Version 3.1.28.0 vom 2001-03-05
  • funktioniert auch mit dem Open Source Treiber für Bt878
    • WDM Video Capture Driver for Bt848 / Bt849 / Bt878 & Bt879 Chipsets
      http://btwincap.sourceforge.net/
    • evtl. nur mit manchen Applikationen
    • Installation: es reicht aus bei »Select Your Video Capture Card« anzugeben: »[024] – [many vendors] – CPH 05X/06X (bt878)«
      • nach dem FAQ wird Video bei allen BT848 / BT878 Karten unterstützt, die Auswahl des Modells ist nur dazu notwendig auch Audio-Unterstützung zu erhalten.

Technische Daten

  • Framerate 7 fps (bei 4 Kameras) bis 25 fps (bei 1 Kamera) (Herstellerangabe)
  • Framerate 4 fps (bei 4 Kameras) bis 15 fps (bei 1 Kamera) (gemessen)
  • Auflösung 320 x 240
  • Stecker: RCA connectors female / Cinch female
    http://en.wikipedia.org/wiki/RCA_connector

Einleitung / Software-Anforderungen

Für einen Kunden hatte ich vor ein paar Wochen nach einer recht speziellen Software zu suchen. Sie sollte es ermöglichen, Ansagen in einem Ladenlokal von einem beliebigen Rechner im Internet zu machen. Während der Ansagen sollte die Lautstärke der sonst gespielten Hintergrund-Musik möglichst heruntergeregelt werden. Die Musik sollte nur tagsüber laufen (7:00 bis 23:00 Uhr), das aber zuverlässig. Das heißt, es sollte besser Musik von der lokalen Festplatte anstatt ein Internet Radio Stream verwendet werden.

Meiner Erfahrung nach haben sich folgende Suchbegriffe bei der Recherche für eine solche Software bewährt:

digital playout software
radio station software
digital intercom system
office intercom
virtual intercom
IP intercom
VoIP intercom
VoIP based paging system

Empfehlenswerte Alternativen

BMS Business Music System

http://www.nch.com.au/bms/index.html

  • Ansagen von entfernten Rechnern sind mit IAPremote möglich
  • Preis
  • Problem: Spielen von Ansagen mit IAPremote und auch wohl die gesamte Kommunikation von IPAremote zu BMS braucht ein Netzlaufwerk das von BMS jede Sekunde gepollt wird; IAPemote funktioniert also nur im LAN
    • Lösung: Einbinden eines Samba-Shares als Netzlaufwerk das vom Computer mit BMS im Internet freigegeben wurde. Dazu muss vorher ein VPN installiert werden (Tipp: OpenVPN).
    • aus: Hilfe zu »IAPremote Play Announcements over Computer Network«
      • Run the automatic IAPremote setup program (from www.nch.com.au/bms) on the remote computers. Next, enable IAPremote play through BMS by going to the Settings -> Music and Announcements tab and checking “Make LAN announcements with IAPremote”.
      • Shared Folder: In order for IAPremote to find BMS, you need to point IAPremote to the BMS shared folder which is usually BMSComputerNameProgramFilesNCH Swift SoundBMSIAPremote. Because this folder needs to be accessed by all users, you might need to ask your network administrator to change the share settings on this folder to allow all users read and write access.
      • You will know when you have the entered the shared folder correctly because IAPremote will list all announcements loaded into BMS.
  • Problem: Live-Ansagen mit Mikrofon brauchen ein Netzwerk mit >500kbps (-> Dokumentation IAPremote), es stehen aber nur 64kbps zur Verfügung
    • Lösung: Microphone Page Announcements werden ohnehin erst nach vollständiger Übertragung gespielt, nicht vorher
    • also einfach testen
  • Problem: es können keine Radio-Streams abgespielt werden (gemäß Support-Anfrage)
    • Lösung: verwende Musik von Festplatte

Eventuell einsetzbare Alternativen

Office Intercom, WinAmp, TCP/IP WinAmp Remote Control

  • die »Low Cost« Alternative
  • Office Intercom als Programm für push-to-talk Ankündigungen
  • WinAmp als Musik-Player
  • Webradio-Sender als Musikquelle
  • Problem: keine Leiseschaltung der Musik
    • Lösung: die Lautstärke muss deutlich lauter als die stets mitlaufende Musik sein
    • möglich indem in WinAmp die Lautstärke softwareseitig leise geregelt wird
    • Alternative: TCP/IP WinAmp Remote Control zum Leiseschalten der Musik
  • port 999

VoIP Softphone mit Auto Answer

  • ermöglicht auch Durchsagen von jedem Telefon aus (z.B. mit freiem SipGate-Account)
  • Durchsagen vom Telefon aus könnten aus Bandbreite-Gründen in Frankenbach sogar nötig sein
  • bisher keine Software mit dieser Möglichkeit gefunden; entweder schwierig zu finden oder inexistent

Skype mit Auto Answer

  • bisherige Idee
  • bisher keine Auto Answer Software für Skype gefunden; entweder schwierig zu finden oder inexistent

Lanic

http://www.emdem.com/html/lanic.html

  • sehr einfaches System, wirkt qualitativ nicht gut
  • Freeware für nichtkommerziellen Gebrauch
  • genehmigungspflichtig für kommerziellen Gebrauch (»If used for commercial purposes or in a governmental or commercial environment, the author must first be contacted in view of obtaining a license.«) http://www.emdem.com/html/registration.html
  • läuft auf beiden Rechnern und ermöglicht eine einfache Sprachverbindung zwischen ihnen
  • keine automatische Leiseschaltung der Musik möglich

Nicht empfehlenswerte Alternativen

StationPlaylist Studio 1.41

http://www.stationplaylist.com/

  • A low-cost digital audio on-air broadcast playout system for radio and Internet broadcasting. Also suitable for in-store automated music systems.
  • Supports playing MP3 & OGG Internet streams for news feeds etc.
  • Microphone control
  • requires Winamp2 and SQRSoft Crossfader installed
  • Problem: keine Mikrofoneingabe über Netzwerk möglich; Sound-Server verwenden der ein Mikrofon-Device simuliert, jedoch scheint es etwas derartiges nicht zu geben
  • Preis: 89 USD

BellCommander 3.11

http://www.acrovista.com/bellcommander/

  • Preis: 78 USD
  • Play school/factory bells, announcements, and music over your existing PA or intercom system
  • die meisten Features sind unnötig, nur die Intercom-Funktion wird benötigt
  • Live-Ansagen sind möglich: »BellCommander can send live audio from a microphone to Barix devices and PC clients.«

ESDi

http://www.enigmasoftwaredevelopments.com/esdi.html

  • zu einfach, wirkt qualitativ nicht gut
  • keine automatische Leiseschaltung der Musik möglich

PulseAudio Sound Server, Line-In Plugin für WinAMP, TCP/IP Remote Control für WinAmp

  • beste Variante einer Konfiguration wäre:
    • Webradio würde von einer lokalen WinAmp-Installation an PulseAudio gesendet
    • in PulseAudio empfängerseitig: “Enable network access to local sound devices”
    • in PulseAudio senderseitig: Mikrofondaten senden
    • konstantes Streaming der Mikrofon-Daten muss vermieden werden, aufgrund der verfügbaren Bandbreite
  • beherrscht nicht das Herunterregeln der Musiklautstärke wenn Ansagen gemacht werden
  • Lautstärke der Ansagen (als Netzwerk-Soundgerät) kann lauter als die der Musik sein, aber nur als statische Einstellung
  • eventuell möglich: TCP/IP Remote Control verwenden um WinAmp zwischen Webradio und Netzwerk-Mikrofon (mit Line-In Plugin für WinAmp) umzuschalten, um die Musik abzuschalten wenn Announcements gespielt werden sollen
  • PulseAudio Sound Server
    http://pulseaudio.org/
  • Line-In Plugin für WinAMP
    http://www.winamp.com/plugins/details/84040

    • behandelt alle Eingangskanäle als Playlist-Einträge
  • würde eine schwer handhabbare Lösung ergeben, da unter Windows keine grafischen Werkzeuge zur Konfiguration von PulseAudio zur Verfügung stehen
  • zu komplexes Setup, nicht vom Kunden wartbar

Streaming-Server: SLIMP3-Server

http://www.winamp.com/plugins/details/134210

  • Sound müsste vor dem Transport zusammengemischt werden
  • würde konstantes Streaming erforderlich machen, das ist ein Bandbreitenproblem

Cool remote sound server for Winamp

http://www.winamp.com/plugins/details/143259/reviews

  • gute Idee eigentlich: ein Sound Server der von einem entfernten WinAMP gesteuert wird

Fraunhofer IPCom

http://www.fokus.fraunhofer.de/web-dokumente/Flyer_deutsch/Flyer-IPcom.pdf

  • interessant, aber Hardware notwendig

MediaMatrix

http://mediamatrix.peavey.com/

  • hochwertig und professionell, aber Hardware benötigt

IAP In-Business Announcement Player 2.50

Vor ein paar Wochen suchte ich für einen Kunden eine Video Capture Card die mit dem Programm Capturix VideoSpy 2007 (Version 4.10.2096 vom 2007-10-21) kompatibel ist. Grundsätzlich gibt es eine Liste der kompatiblen Geräte, jedoch ist es tw. schwierig diese zu beschaffen bzw. der Anschaffungspreis ist unverhältnismäßig hoch. Deshalb hier eine Liste der Möglichkeiten mit ein paar Anmerkungen.

VideoSpy ist kompatibel mit allen WDM-Geräten (Version 2005 oder neuer), also kann eigentlich irgendeine moderne Video Capture Card mit WDM-Treiber gekauft werden. Es ist in der Praxis vor dem Kauf jedoch schwierig festzustellen welche Karten einen solchen Treiber mitbringen (Treiberdatum, und ob überhaupt WDM-kompatibel).

Da es Adapter von Cinch-Buchse auf BNC-Stecker gibt können bei vorhanden Kameras mit Cinch-Stecker-Anschluss auch Karten mit BNC-Eingang verwendet werden.

Recherche- und Informationsmöglichkeiten möglichkeiten für Video Capture Cards:

Hersteller von Video Capture Cards nach http://en.wikipedia.org/wiki/Video_capture_card:

  • Matrox
  • Pinnacle Systems
  • Canopus
  • ATI
  • Turtle Beach
  • Hauppauge
  • Plextor
  • Compro Technology
  • Darim Vision
  • Ituner
  • ViewCast

Empfehlenswerte oder näher zu untersuchende Video Capture Cards

IDS GmbH FALCONplus

ABUS digiprotect 25-4 TV8802

http://www.security-kontor.de/shop/catalog/product_info.php?products_id=19956

Q-See QSPDVR04 4 Channel PCI DVR Card

http://www.q-see.com/newwebsite-design%201/digiequip/qspdvr04.html

SPi / Q-See / DPS Inc.: 4 Channel USB Video Capture Device

http://www.security-cameras-cctv.com/channel-video-capture-device-p-1566.html

Fragliche Alternativen

Q-See QSU2DVR04 4 Channel USB2.0 DVR Adapter

http://www.247securitycameras.com/qsee-qsu2dvr04-channel-usb20-adapter-p-444.html

USB DVR Surveillance System 4 channel GA-SE004

http://www.usbgear.com/computer_cable_details.cfm?sku=GA-SE004&cats=125&catid=614%2C125

  • Preis: 99 USD
  • keine Spezifikationen verfügbar
  • sieht billig aus
  • Kompatibilität fraglich

Sehr fragliche Alternativen

HTS-XP4SW25-96

http://www.hitecsecurity.de/product_info.php?info=p96

  • 25 fps DVR Card & Software for up to 4 cameras
  • 170 EUR

GV250-4 PC-Karte 4-Port mit 16 Frames/sek

http://www.lechner-cctv.de/artikel_einzeln.php?KAT=124&NR=230&LANG=EN

  • 180 EUR

AMEBA CP-1400AS 4 Ch/Card via PCI Interface, Display & Record up to 30FPS

  • 140 USD

Avermedia NV3000

http://www.acwsoft.de/acw_surv.html

GXG-4000 4x Video Capture PC Card

http://www.gonzomodz.com/catalog/gxg4000-video-capture-card-p-38.html

  • 99 USD

cRTV-24 Video Frame Grabber

http://www.6nines.de/daten/p_cpci-io_3u/crtv-24/crtv-24.htm

Nicht einsetzbare Alternativen

Video Capture Card AME SG-P4

  • Modell, Hersteller, Treiber, techn. Daten: siehe mein Artikel »Die Video Capture Card AME SG-P4«
  • Ergebnis: mit keinem Treiber verwendbar für Capturix VideoSpy

Video Capture Card DigiVue EDV-XView4

  • bei eBay erworben
  • Treiber
  • Software
    • SVDVR Version 2005-08-16
  • Modell
    • erkannt als Digivue XL-2003
      • siehe »XVIEW XL2003 System«
        http://www.xviewdvr.com/download.htm
      • evtl. eine Bezeichnung für eine DigiVue Video Capture Card zus. mit Software
      • die andere Bezeichnung könnte unter Windows durch die andere mitgelieferte Software entstehen
      • mögliche enthaltene Karten
        • XVIEWA(XV425)
        • XviewAplus
        • XVIEWB(Xview4)
        • XviewBplus
      • XView und DigiView scheinen Abteilungen von Elyssa Corp. zu sein
    • aktuelle Karte ist wohl: DigiVue EDV-XView4
    • nach dem Aussehen der Karte zu urteilen
      http://www.digivue.com/edvxview.htm
    • auch möglich: DigiVue EDV-XV425
      http://www.digivue.com/edvxv425.htm
    • Karte ist nach Auskunft der Auto-Erkennung von btwincap »bt848 based«
  • Ergebnis: nicht verwendbar mit WDM (also auch Capturix VideoSpy)

IDS Falcon Quattro

http://www.firstsightvision.co.uk/framegrabbers/ids-falcon-series.html

  • bis 16 Kameras, daher hier Overhead
  • zu teuer

ABUS digiprotect USB Box TV8814

http://www.security-kontor.de/shop/catalog/product_info.php?products_id=19945

  • 335 EUR
  • zu teuer

DarimVision

http://darvision.com

  • keine geeigneten Produkte im Angebot

BrookTree Chip BT848 basierte Video Capture Cards

Für einen Kunden habe ich vor kurzem eine Videoüberwachungs-Software ausgesucht. Das richtige Produkt musste einigen Anforderungen genügen und war schwieriger zu finden als alle Software die ich bisher gesucht habe. Es gab leider keine Übersicht in der verschiedene Software entsprechend verschiedenen Kriterien verglichen wurde. Nach dieser Recherche gibt es nun eine. Hier ist sie.

Weitere Recherchemöglichkeiten bietet z.B. die Übersicht zu Überwachungssoftware auf Softpedia.

Software-Anforderungen

  • Windows-basiert
  • Überwachungs-Software für eine Multiport Video-Capture Card mit RGB Video Ausgabe
  • Schnittstelle: möglichst WDM (windows driver model / Direct Show)
  • 4-Screen Monitoring (lokal / remote)
    • lokal und remote
    • gute Geschwindigkeit mit DSL Light (400 kBit/s Downstream)
  • 4-Screen Playback (lokal / remote)
    • zwingend notwendig
    • d.h. Sichtbarkeit aller Kameras in der Rückschau
    • bei lokalem und remote Monitoring
    • gewünscht, aber nicht zwingend
  • hohe Framerate für Monitoring und Playback
    • um 10 fps, aber auch 4 fps waren bereits als ausreichend bewertet worden
    • um Bewegungen und Tätigkeiten in einem Ladenlokal genau verfolgen zu können
  • Einzelbildanzeige beim Playback
  • deutsche Benutzerschnittstelle
  • Bedienelemente groß genug und übersichtlich
  • Videos müssen mind. 6-7 Tage aufgehoben werden, aber nicht länger
  • muss mit den vorhandenen 4 analogen CCIT-Kameras funktionieren

Geeignete Alternativen

ABUS Security-Center Digi-Protect Server

Auf diese Software fiel schließlich die Auswahl. Sie erfüllt die oben gelisteten Anforderungen in idealer Weise. Es gibt die Digi-Protect Server Software zum freien Download, jedoch funktioniert sie nur mit den Digi-Protect Video Capture Cards.

Capturix VideoSpy

Capturix VideoSpy erfüllt ebenfalls die gestellten Anforderung, ist aber unübersichtlicher (und flexibler) in der Bedienung. Schwierig ist, eine geeignete Video Capture Card für diese Software zu finden; siehe dazu den Blog-Post »Capture Cards für Capturix VideoSpy«. Die hier benötigten Features sind:

  • 4-Screen Monitoring
  • 4-Screen Remote Monitoring möglich
    • jede Kamera kann in einem Live Stream zur Verfügung gestellt werden
    • kann einen Windows Media Stream beim Remote Monitoring einbinden
    • kann »Capturix VideoSpy (Point-to-Point)« beim Remote Monitoring einbinden
  • 4-Screen Playback
  • 4-Screen Remote Playback
    • VPN mit Einbindung eines Netzlaufwerks um Rückschau Remote zu ermöglichen
  • Playback durch Eingabe des Datums im selben Fenster ist möglich
  • deutsche Benutzeroberfläche
  • umfangreiche Optionen

Preis: 99 USD (= 70 EUR) (denn »Capturix VideoSpy PLUS« wird benötigt)

http://www.capturix.com/default.asp?target=consumer&product=cvs&section=features

Problem: gleichzeitige Ansicht aller 4 Sub-Inputs / Videoquellen der Capture Card

CAPTURIX kann in der vorhandenen Konfiguration keine zwei Sub-Inputs gleichzeitig öffnen

Fehlermeldung beim Versuch, ein zweites Videfenster zu öffnen um einen anderen Sub-Input einzustellen: »Sie können dieses Gerät nihct verwenden wenn eine andere Videoanwendung […] es bereits verwendet.«

Fehlermeldung beim zwieten Versuch (Auswahl des Videogeräts in der automatisch geöffneten Geräteeinstellung): LHE: 1001:Error connecting VFW driver

keine Verbesserung durch Einsatz des »WDM Video Capture Driver for Bt848 / Bt849 / Bt878 & Bt879 Chipsets«

http://btwincap.sourceforge.net/

alle Software-Voraussetzungen von Capturix VideoSpy wurden beachtet

Ursache wohl: Capturix VideoSpy setzt eine VfW oder WDM (Version >= 2005) Videoquelle voraus

  • Original-Gerätetreiber ist von 2001
  • OpenSource-Treiber ist von 2004

Lösung wohl: eine andere Capture Card; siehe dazu den Blog-Post »Capture Cards für Capturix VideoSpy«.

Software-Vorausetzungen

Problem: Remote Monitoring / Playback

Problem: Sub-Input / Videoquelle wählen

  • notwendige Einstellung beim Originaltreiber: Kamera »Microsoft WDM Image Capture«, eine der 4 Videozusammenfassungen wählen in »Geräteeinstellung -> Videoquelle« (funktioniert nicht mit dem vom Treiber bereitgestellten Kamera Device)
  • notwendige Einstellung beim btwincap Treiber: Kamera »Microsoft WDM Image Capture«, eine der 4 Videoquellen wählen in »Geräteeinstellung -> Videoquelle«
  • das als »BT878 Capture 0« erkannte Gerät bedeutet wohl die VfW-Schnittstelle zur Kamera

Problem: Framerate hoch genug?

  • ja, sehr flüssige Darstellung zumindest bei einer Kamera gleichzeitig
  • Framerate evtl. um 10 fps
  • zumindest für die Übertragung per VNC ist es sehr vorteilhaft, die Framerate herunterzuregeln auf etwa 5 fps (Geräteeinstellung -> Bildwiederholung)

Weniger geeignete Alternativen

go1984

http://www.go1984.com/

  • native Client Software und Web Frontend zum Remote Monitoring verfügbar
  • Remote Monitoring funktioniert über Firefox (Java Applets)
  • funktioniert mit Capture Cards
  • Web Client kann mit HTML Templates angepasst werden
  • DirectX 8.1 oder höher notwendig
  • deutschsprachige Version verfügbar
  • 4-Screen Remote Monitoring möglich über Desktop Client oder Web Client
  • ungenügende Playback-Navigation: es müssen Tag und Szene ausgewählt werden, nicht Tag und Zeit

LuxRiot Digital Video Recorder

  • WebClient verwendet ActiveX controls

EyeLine

  • Homepage
    http://www.nchsoftware.com/surveillance/
  • Bewegungserkennung vorhanden
  • verm. ist stets eine Hauptansicht mit einer Kamera vorhanden, kein echtes 4-Screen Monitoring
  • verm. kein 4-Screen Playback
  • remote Playback ist möglich
  • Freeware

Argus Active WebCam Deluxe 9.2

Multi-Webcam Surveillance System 2.1

CamPermanent

WebCam Monitor 4.24

Webcam Surveyor 1.7.3

Ungeeignete Alternativen

In dieser Übersicht sind erscheinen die noch am besten geeigneten Alternativen zuerst und die völlig ungeeigneten Alternativen zuletzt.

Argus Surveillance DVR 3.0.1

  • Homepage, mit Shareware-Download
    http://www.argusurveillance.com/product_info.php?products_id=34
  • gleiche Funktionalität lokal (native Client) und remote (Web Interfave)
  • 4-Screen Monitoring
  • 4-Screen Remote Monitoring
  • 4-Screen Playback
  • 4-Screen Remote Playback
  • Preis: 65,17 EUR (Download-Version, für 4 Kameras, EUR-Währung)
    http://www.argusurveillance.com/product_info.php?products_id=34
  • Dokumentation
    • Argus Surveillance DVR starten
      • Rechtsklick -> Show im Argus DVR Symbol in der Taskleiste
      • sonst: Symbol auf dem Desktop (Bildschirmhintergrund)
      • oder: Start -> Programme -> Argus Surveillance -> Argus Surveillance DVR
    • Vollbild-Anzeige
      • einschalten: Rechtsklick auf Kamerabild, »Full Screen«
      • ausschalten: Rechtsklick auf Kamerabild, »Close Full Screen«
    • Videoüberwachung per Internet
      • Browser: MS IE 6 oder 7
        • nur Microsoft Internet Explorer, kein Firefox!
        • Einstellungen müssen Active X erlauben
    • WatchDog per Internet
  • Probleme und Lösungen
    • Problem: zu geringe Framerate
      • Live Ansicht: bisher 1,25 fps bei 4 Kameras, 2 fps bei einer Kamera.
      • Playback: bisher 1,07 fps bei 4 Kameras, 1,15 fps bei einer Kamera.
      • Keine Beschleunigung möglich durch Einstellen von 5 fps oder 10 fps für Recording oder Remote Access.
      • Vermutlich beherrscht die Software keine höheren Frameraten?
      • liegt nicht an zu hoher Prozessorlast: DVRViewerWindow.exe verursacht 30% Systemlast
      • ist vermutlich ein grundsätzlches Problem das nur durch Austausch der Software behoben werden kann
    • Problem: Einfrieren des Bildes beim Playback in höheren Geschwindigkeiten
      • tritt bei den Geschwindigkeiten 6-15x reproduzierbar auf
      • tritt bei Einstellung dieser Geschwindigkeiten dauerhaft per Click oder zeitweise per Drag&Drop auf
      • liegt nicht an zu hoher Prozessorauslastung
      • bisher keine Lösung vorhanden
      • Workaround: die Geschwindigkeiten 6-15x vermeiden
    • Problem: komfortable Eingabe des Datums beim Playback
      • Datumsauswahl soll direkt im Playback-Fenster möglich sein
      • besser noch: Datumseingabe für Rückschau rechts unten in der Live-Ansicht
    • Problem: schlechte Usability und Software-Qualität insgesamt
    • Problem: kann nicht als Service installiert werden, wird also beim Logout beendet
    • Problem: Video Controls (Helligkeit, Kontrast usw.) haben keinen Effekt mehr
      • liegt vermutlich an unvollständiger Installation des Treibers
      • es hilft jedoch nichts, das Setup auszuführen statt die .inf-Datei bei Windows’ Treiber-Suche zu wählen (so wird nur die Anwendungssoftare Cyber Eyes installiert, aber überhaupt kein Treiber)
      • der Treiber muss installiert werden indem man den Hardware-Assistenten im Verzeichnis des Treibers suchen lässt
      • eine Neuinstallation des Treibers auf diesem Weg ergab dass bei Standardeinstellungen überhaupt keine Farbverfälschungen mehr auftreten die korrigiert werden müssten
      • nach einem Neustart jedoch wieder das bisherige Problem: Video Controls haben keinen Effekt mehr
      • es scheint dass der Defekt an der vorgenommenen mehrfahren Installation verschiedener Treiber liegt
      • Lösung: Windows neu installieren oder btwincap Treibe verwenden
      • beim btwincap-Treiber ist es andersherum: hier darf »search local cameras« nicht ausgeführt werden sonst erscheint keine Kamera bei der man Video Controls hat; stattdessen wähle man in »New Camera« direkt »verbinden« und erzeuge mehrere Kameras durch mehrfachen Aufruf von »New Camera«
    • Problem »no such device«
      • entsteht wenn man nur die beim ersten Start gefundene Kamera hinzufügt
      • richtig ist: »search local cameras«
    • Problem: eine zweite Instanz kann sich nicht zu Videoquellen verbinden
      • z.B. beim Login per Remote Desktop: das lokale Login wird suspendiert, ein neuer Benutzer wird eingeloggt und eine zweite Instanz von Argus Surveillance wird gestartet
      • Workaround: vor RDP-Login die erste Instanz per VNC beenden
    • Problem: Farbverfälschung beim Monitoring
      • jedoch völlig korrekte Farben bei Snapshots
      • Ursache: Sättigung ist bei weitem zu hoch (hier verwendete Capture Card: AME Group SG-P4)
        • die Sättigung muss auf einen sinnvollen Wert gebracht werden
        • außerdem darf der Kontrast keinesfalls zu hoch sein, sonst ergibt das einen ähnlichen Effekt wie zu hohe Sättigung (»Farbkontrast«)
        • Einstellungen machen in »Manage Cameras -> Configure« in »Argus Surveillance«
        • Kontrast- und Helligkeit können auch mit identischem Effekt in den Kamera-Ansichten geändert werden
        • korrekte Einstellungen beim Original-Treiber: Brightness 54%, Contrast 18%, Hue 50%, Saturation 32%
        • korrekte Einstellungen beim OpenSource-Treiber:
          • Brightness 70%
          • Contrast 24%
          • Hue 50%
          • Saturation 48%
          • Sharpness 50%
          • White Balance 50%
          • Gamma 22%
          • Backlight Comp 100%
        • einzig verbleibendes Problem: Gelbstich des Bildes
        • diese Lösung gilt nur für den Original-Treiber, nicht für dessen Open Source Ersatz
      • keine Lösung durch: “convert to 24 bit format” auszuschalten
      • keine Lösung durch: “to capture use preview pin / capture pin”
        • bei “preview pin” ist beim Original-Treiber kein Monitoring mehr möglich
        • beim OpenSource-Treiber ist beides möglich, bietet jedoch keine Lösung
      • keine Lösung durch: andere Videostandards
        • Videostandards einstellen in »Manage Cameras -> Configure« in »Argus Surveillance«
        • video standard PAL_D, PAL_G, PAL_H, PAL_I, PAL_N (statt PAL_B) bietet keine Änderung
        • video standard PAL_M macht das Bild bis auf die Captions schwarz
        • video standard NTSC_M, NTSC_M_J führt zu Synchronisationsproblemen
        • video standard PAL_60, NTSC_433 ist nicht auswählbar
        • video standard SECAM_* führt zu einem blau-gelben bild
    • Problem: Umgang mit zu wenig Speicherplatz
      • Videos werden gespeichert asl .DVRRec-Dateien, also verm. proprietäres Format
      • Speicherung der Daten standardmäßig unter: c:Dokumente und EinstellungenAll UsersAnwendungsdatenPY_SoftwareArgus Surveillance DVRGallery
      • dieses Problem könnte einen Fehler »Fehler im Script, Zeile 42« (der das weitere Funktionieren verhinderte) verursacht haben, denn nach Löschen von 300 MB wurde beim Neustart des Programms folgende Meldung gezeigt: »Sie haben das Speicherplatzproblem erfolgreich gelöst. […] Möchten Sie noch mehr Speicherplatz freigeben?«
      • Problem wurde verursacht durch »Program Options -> Recording -> Drive Space per Camera: 4 GB«, während auf der entspr. Festplatte nur insges. 4,9 GB frei waren
      • Das Programm beginnt erst dann die alten Videoaufzeichnungen zu überschreiben wenn der für eine Kamera allozierte Platz belegt ist, nicht »bereits« wenn die Festplatte voll ist.
      • Lösung: Daten wurden kopiert auf D:, 5 GB pro Kamera allokiert, Festplatte reicht dazu aus.
    • Problem: plötzlich auftretende Farbverfälschung
      • Argus Surveillance kommt durcheinander wenn gleichzeitig zeitweise die Software Cyber Eyes lief
      • Lösung: Argus Surveillance neu starten
    • Problem: beim Ausschalten und Wiedereinschalten des Players verfälschen sich die Farben der Captions
      • Lösung: in Argus Surveillance DVR neue Verbindung zu den Kameras aufbauen, ggf. mehrfach
    • Problem: Kontrasteinstellungen im Player-Fenster haben manchmal keinen Effekt
      • Argus Surveillance DVR neu starten
    • Problem: bei Anzeige von 5 (statt 4) Kameras passiert es in 70% der Fälle dass 1-3 Kameras nur ein Standbild zeigen
      • Lösung: in Argus Surveillance DVR neue Verbindung zu den Kameras aufbauen
    • Problem: die erreichte Parbflächen-Pixelung ist unterschiedlich bei unterschiedlichen re-connectings zu den Kameras
      • Lösung: in Argus Surveillance DVR neue Verbindung zu den Kameras aufbauen

Intertraff MMS-DVR

http://www.intertraff.com/mmsdvr/mmsdvr.php

  • unterstützt nur zwei Video Capture Boards (neben IP-Kameras)
  • Aufzeichnungsformat ist MJPEG
  • 4-Screen Remote Monitoring möglich
  • 4-Screen Playback fraglich (eher nicht)

Security Monitor Pro 2.10

e-Dog P400 1.2

WebCam Looker

Video Patrol 5.0

Cyber Eyes

Guard Eyes 5.0

H264 WebCam Pro 2.36

  • auf downloadthat.com, mit Shareware-Version
    http://www.downloadthat.com/windows/Multimedia/Video–Animation-Tools/H264-WebCam.html
  • 4-Screen Monitoring
  • vermutlich auch Remote Monitoring
  • 4-Screen Playback fraglich
  • 4-Screen Remote Playback fraglich
  • Problem: Capture Card wird als eine einzige statt 4 Videoquellen erkannt, wodurch stets wechselnde Bilder angezeigt werden; Lösung: ARGUS DVR Software darf nicht gleichzeitig laufen, dann ist der Zugriff auf 5 SubInputs möglich.
  • Problem: flüssige Framerate wird durch Sequenze ohne Bilder unterbrochen, Prozessor-Überlast?

CatSpy

XProtect

VisualHindsight Home Edition 2.2

GodEyes 2.0

CamGuard Security System (4-channel)

  • Preis: 89 USD
  • Website
    http://www.zzzsoft.com/en/super4eye_index.asp
  • native Client für Remote Monitoring / Playback
  • 4-Screen Monitoring
  • 4-Screen Remote Monitoring
  • 4-Screen Playback fraglich
  • Suche nach Datum in den Aufzeichnungen ist möglich
  • vermutlich seit 2005 nicht weiterentwickelt
  • Framerate war angemessen, wohl um 4-5 fps
  • Problem: Capture Card wird als eine einzige statt 4 Videoquellen erkannt, wodurch stets wechselnde Bilder angezeigt werden; Lösung: ARGUS DVR Software darf nicht gleichzeitig laufen, dann ist der Zugriff auf 5 SubInputs möglich; vermutich ist nur der letzte (nicht verwendete) SubInput zugreifbar wenn ARGUS Surveillance System läuft
  • Problem: Absturz mit Access Violation beim Versuch, das zweite und weitere Video Devices mit SubInput anzulegen, egal ob der SubInput schon verwendet wird oder nicht; keine Lösung gefunden

Andere Alternativen

Neben der Suche nach einer Windows-basierten, geeigneten Videoüberwachungs-Software gibt es evtl. auch noch andere Alternativen, dier hier jedoch nicht weiter verfolgt wurden:

  • Baukasten-Sysrem
  • 4-Screen Playback und evtl. auch Remote Playback erreichen durch Verwendung eines reinen Playback-Programms und eines DVR-Recorders der in standardisiertem Format abspeichert
  • 4-Screen Monitoring und evtl. auch 4-Screen Playback erreichen durch RDP-Übertragung der Live-Monitoring-Ansicht der Software
    • geht nur wenn RDP Video komprimiert statt als Bitmap-Sammlung überträgt, was ausprobiert werden muss
    • evtl. möglich wenn die Software mittels Active X darstellt
  • Selbstprogrammierung mit SDK zur Video Capture Card AME SG-P4 PCI
    • evtl. müsste nur der Remote Client neu programmiert werden (ein Web Client)
  • Verwendung von IP-Videokameras statt und IP-Videosoftware statt analoger Kameras und Video Capture Cards
  • Linux-basierte Software

Es gibt zwar ein .tar.gz-Paket als Binary Distribution für Ubuntu Linux unter http://opensong.org/d/linux, allerdings wurde dieses mit einer Demo-Version des zugrunde liegenden Rapid Application Development Environment »RealBasic« kompiliert. Das führt dazu dass das Programm nach jeweils 5 Minuten endet und innerhalb von 8 Tagen abläuft (getestet 2007-10-08). Auf der Website steht dazu: »Because REALbasic is free on Linux, there is not currently a compiled version for Linux. In order to install OpenSong you need Compile from the source manually.« (http://www.opensong.org/d/manual/installation?s=linux).

Also OpenSong selbst kompilieren:

  1. Debian-Paket des »REALbasic 2007 Release 4 for Linux« herunterladen von http://www.realbasic.com/download/ und installieren.
  2. »dpkg-query -L realbasic2007r4« zeigt dass die ausführbare Datei »/opt/REALSoftware/REALbasic2007r4/REALbasic2007« ist. Man starte dieses Programm. Es befindet sich auch im K-Menü.
  3. 2007-10-08 war die neueste Version von OpenSong (1.2) noch nicht als Source-Paket verfügbar, deshalb musste es aus dem SVN extrahiert werden:

    svn co https://opensong.svn.sourceforge.net/svnroot/opensong/source/trunk opensong

  4. Man öffnet die Projektdatei des OpenSong-Projektes in REALbasic2007: »File -> Open -> XML Project«, dann »OpenSongLinux.xml« auswählen.
  5. Unter »Project -> Build Settings« Linux als einzige Ziel-Plattform und die gewünschte Plattform einstellen.
  6. Mit »Project -> Build Application« das Programm kompilieren. Es entsteht eine ausführbare Datei »opensong«.
  7. Das Projektverzeichnis verschieben nach /usr/local/lib/.
  8. Um das Programm von /usr/local/bin/ aus starten zu können reicht es nicht, dort einen symbolischen Link auf die ausführbare Datei anzulegen. Es entsteht der Fehler

    ../Common/loaderX86.cpp: 487
    Failure Condition: exeFile
    Can’t open executable ../lib/opensong/opensong«

    Stattdessen lege man ein Script /usr/local/bin/opensong an mit folgendem Inhalt:

    #!/bin/bash
    cd /usr/local/lob/opensong;
    ./opensong;

  9. Nun kann man opensong einfach durch den Befehl »opensong« starten.

Thanks go to http://alicious.com/opensong-kubuntu-digital-projection.


Manchmal denke ich daran, meine ganze Computer-Ausstattung auf einen einzigen Computer zu reduzieren (plus Zusatz-Hardware für den Schreibtisch: Tastatur, externer Monitor, …) umzustellen. Dann bräuchte man wirklich nur noch ein Gerät, und nicht mehr (schlimmstenfalls) Desktop-PC, Notebook, Handheld-PC, Mobiltelefon, Stereoanlage, Festnetz-Telefon, Anrufbeantworter, Wecker, Radio, Fernseher, DVD-Player, tragbarer MP3-Player, … . Alles dann schön klein für unterwegs 🙂

So etwas scheint es »fertig« noch nicht zu geben: ein Allzweck-PC, ein echter »persönlicher Computer« der immer dabei ist und der einzige verwendete Computer ist. Immer bedeutet: im Fahrzeug, als Handy, auf Expeditionen, im Rucksack, in der Hosentasche, auf dem Schreibtisch. Hier eine Untersuchung welche Geräte man als Basis für etwas Derartiges nehmen könnte.

Zuerst habe ich hier den »Itronix GoBook MR-1 Rugged Ultra Mobile PC« (Gewicht 900g) favorisiert. Probleme dieses Geräts sind jedoch: zu weni Rechenleistung um wirklich als einziger PC dienen zu können, außerdem zu klobig und zu schwer für Indoor- oder Stadt-Einsatz.

Mein derzeitiger Favorit ist deshalb das »OQO model 2« (bzw. die neue internationalisierte Variante OQO model e2; Preis um 1400-2000 EUR je nach Ausstattung) zusammen mit einigen Änderungen:

  • Ruggedization Kit
  • Zubehör
  • Vorinstallation von Linux-Unterstützung (das wird bisher kommerziell überhaupt nicht angeboten)
  • Desktop-Docking-Station
  • Fahrzeughalterung
  • Schnittstelle zu einem Satellitentelefon
  • Behebung des »Active Digitizer«-Problems: das OQO model 2 kann nur mit einem Active Digitizer Pen bedient werden, d.h. es enthält keinen Touchscreen der mit Passive Pen oder den Fingern bedient werden könnte. Unbestätigten Informationen zufolge gibt es Modelle mit Touchscreen. Eine andere Idee wäre die Herstellung von »Active Digitizer Finger Tip Caps«.

Rugged (Linux-)Notebooks als mögliche Basissysteme?

EmperorLinux bietet leider nur teure Neugerät an, weshalb ein Kauf dort für viele Privatanwender uninteressant ist. EmperorLinux bietet auch kein Zubehör, deshalb nicht sofort Outdoor-einsatzfähig; die produkte sind nicht besonders innovativ. Außerdem sind Notebooks deutlich zu groß um als Basissystem für einen SPC dienen zu können.

Rugged UMPCs als mögliche Basissysteme?

Ich würde zur Zeit für einen Outdoor-geeigneten Computer (der als einziger Computer für alle Aufgaben dienen soll) einen stark modifizierten UMPC bevorzugen. Die interessantesten Alternativen für Rugged UMPCs sind derzeit, mit Angaben zur Eignung als einziger Computer:

  • Catcher v2.0. Vermutlich das beste Basisgerät, da auch vom Militär eingesetzt; es hat genug Leistung um als einziger persönlicher Computer zu dienen. Aber auch dieses Gerät braucht noch Linux (ist möglich!!), Accessoires (Tasche usw.), … .
  • Victum Tablet iX104C3. Ein »ganz hartes Gerät«: vollkommen geschlossen und lüfterlos, so strahlwasserdicht! Docking-Station dafür ist vorhanden; das gerät braucht Linux (ist möglich); Auflösung i.O. (XGA); Preis um 3400 USD.
  • Victum Tablet 27. Auch full ruggedized; zu geringe Auflösung.
  • Victum Tablet 8. Auch full ruggedized; Docking Station verfügbar; zu geringe Auflösung.
  • SwitchBack Rugged Ultra Mobile PC. Sehr cooles Gerät; sogar mit Linux als optionalem Betriebssystem angeboten; Preis ab 6500 USD (!!!); zu schwer (1,5kg); zu dick; zu geringe Rechenleistung.
  • Itronix GoBook MR-1 Rugged Ultra Mobile PC. Das leichteste bisher gefundene ruggedized Gerät (900g); zu geringe Rechenleistung.

Problem: all diese Geräte finde ich zu groß um auch im normalen Alltag stets dabei zu sein (wiegen alle um 2kg, ähnlich wie schon ein ThinkPad X61); ein ziviler UMPC (um 750g) mit speziell hergestellter Hülle wäre besser, ist aber nicht aufzufinden (d.h. die Hülle muss selbst noch hergestellt werden). Ein solches Gerät würde »Semi-Zivilisten« als neuen Kundenkreis erschließen: es wäre geeignet z.B. als einzger persönlicher Computer für Weltreisende, immer dabei in der Stadt, im Lkw, im Rucksack usw., und wäre durch Zusatzausstattung je nach Bedarf geschützt. Außerdem müsste eine komplette Outdoor-Ausstattung mit diesem Gerät als Basis-Hardware angeboten werden, aber das gibt es bisher anscheinend nicht.

Non-rugged UMPCs als mögliche Basisysteme?

Da kein Rugged UMPC klein und leicht genug war um als Basissystem dienen zu können muss nun versucht werden, einen »normalen« UMPC dafür zu verwenden und bei Bedarf durch ein »Ruggedization Kit« zu schützen. Hier eine Übersicht geeigneter zur Zeit erhältlicher Basissysteme, nach Grad der Empfehlung absteigend. Zuerst wird also das OQO model 2 genannt, auf den die Wahl schließlich fiel:

  • OQO model e2, seit 2007-09-17 in Europa erhältlich, 1.6 GHz Prozessor, VIA C7-M processor, 120GB Festplatte oder 32GB SSD (schockfeste Festplatte).
    Ganz scharf ist dabei die Docking-Station, unten im verlinkten Artikel.
  • Samsung Q1-SSD. Technische Daten: 30 GB Solid State Disk, 1 GB RAM. Erhältlich z.B. bei eXpansys. Preis um 2000 EUR, mit nicht schockfester Festplatte um 1000 EUR.

Weitere Links zu UMPCs:

Solche Geräte als Firma mit Linux anzubieten wäre wohl weltweit einmalig … . Und insbesondere wäre es mal nötig die Geräte von diesem Yuppie-Image zu befreien und durch Modifikationen für harten Einsatz nutzbar zu machen!!!