Ok … now that I bought the truck on (Thu) 2008-11-27 and paid it and drove it home on (Tue) 2008-12-09, it’s really time to write something about that little adventure, and give some technical details. Sadly, without a video clip for now, as I currently have troubles uploading to JumpCut to edit the clip there (though JumpCut is a great tool, of course).

Paying the truck and driving it these 46 kilometers home was without any problems (quite astonishing to me). So there’s nothing to say ’bout that. I had a friend with me, who’s the most experienced car-and-truck geek I know, and that was really helpful. He showed me how to buy a car, as I didn’t know how to do that, out of lack of experience 😉

So what I’m gonna do now is giving the technical details and some pics of the truck:

Technical specification

General
information
manufacturer Klöckner-Humboldt-Deutz
type identifier K Magirus 100 D 9 FA
(means: 100PS, approx. 9 tons permissible overall mass, cab over engine
(German: F = Frontlenker), all-wheel drive)
registration date 1968
(the vehicle type 100 D 9 F was build from 1967-1968)
original use fire-fighting vehicle with dry
extinguishing equipment
used in the factory fire department of Chemische Werke Hüls
seats 2 (currently)
3 (per vehicle registration document, so mounting the third one in
between the two is no problem)
maximum speed 80kmh-1 (according to
vehicle registration document)
85kmh-1 (according to own test)
mileage 31019km (upon buying it)
noise level (standing) 84dB(A) (DIN-Phon) (according to
vehicle registration document)
noise level (driving) 89dB(A) (DIN-Phon) (according to
vehicle registration document)
AutoScout24 ID 😉 le2elusqhy1p
Engine
engine manufacturer Klöckner-Humboldt-Deutz
engine type identifier F6L 812 D
(meaning:

  • F vehicle engine (F
    = Fahrzeugmotor)
  • 6 six cylinders
  • L air-cooled
  • 8 production series
    no. 8
  • 12 cylinder stroke
    is 12cm
  • D direct injetion
    (D = Direkteinspritzung) (?)

This engine is also used in some Deutz tractors).

engine type Diesel
engine power 100PS at 2800Umin-1
engine size 5068cm3
Drivetrain
drivetrain 4×4 permanent, auxiliary drive available
gearbox five gears, synchronized gearbox
Masses,
sizes
permissible overall mass 9250kg (currently)
6500kg (approx., after licensing as my expedition vehicle)
permissible load per axle front
/ rear
3200kg / 6400kg
wheelbase 3150mm
Equipment
tires front single tires, offroad tread,
8.25-20 PR 12 (minimum size, according to vehicle registration document)
tires rear dual tires, street tread,
8.25-20 PR 12 (minimum size, according to vehicle registration document)
trailer hitch currently none
originally it had a Rockinger 201 G 130 mounted
it has a 24V trailer outlet and a trailer brake hose with single-line
brake system
Usage
data
fuel consumption not yet determined, but probably
around 18-20l/100km (street, street tires)
tax as truck, approx. 430-500 EUR/a,
depending on permissible overall mass (here: 6.4t to 7.4t)
as motorhome, approx. 350-440 EUR/a, depending on permissible overall
mass (here: 6.4t to 7.4t)

Images

By the way, the super-sized VW bus and the crumbled houses in the back are just a result of a panorama combination of images, as I could not find a suitable position for making a side image of the whole truck.


Start date: 2008-12-15
Post date: 2008-12-15
Version date: 2008-12-15 (for last meaningful change)

On Thursday, 2008-11-27, I bought my first car (ok, I paid a deposit). I never owned a car before! A friend of mine found this one for me (big thanks!!), and it’s really the optimim to get for the money I have for it. It has two seats (for now) and uses approx. 18 litres of Diesel per 100km. Not that of an optimium? Well, the car is a 4WD truck. I need it to carry my house, which is currently build from a used freezer box body of another truck. The house’s boy body was 350 EUR, the truck 2000 EUR, the interieur and refurbishing will need probably 2000 EUR … that’s not too much for a mobile off-road home, I suppose.

Together with a friend, I’m gonna get the car on Tuesday, 2008-12-09. I’m already excited to try it out! For now, I just have two bad photos of it. Here is one. The guy on the photo is not me. He’s checking the technical condition for me.

 

Erster Fortschritt beim Ausbau meines Fernreisemobil-Aufbaus: der Entwurf der Inneneinrichtung steht und muss nur noch geändert werden wenn irgendetwas nicht funktioniert. Meine lieben Leser dürfen mich gerne auf entspr. Punkte im Entwurf hinweisen … ihr könnt dazu einen Kommentar interlassen. Danke für alles Feedback 🙂

Hinweis: Bild ggf. durch Daraufklicken vergrößern. Zur Orientierung: links ist hinten (Rückwand des Lkw später).

Ein paar weitere Hinweise zum Verständnis:

Behälter
Zarges-Kiste Type A 5, 60x40x25cm, Ex Bundeswehr, um 40 EUR/Stück bei eBay, von mir seit Jahren als Standard-Möbelstück verwendet.
Allzweck-Tisch
Klapptisch, Platte aus 18mm Acrylglas, höhenverstellbar, zusammen zu einem weiteren Bett kombinierbar. Hier sind alle drei Tische aufgebaut, es steht entspr. mehr Platz zur Verfügung wenn das nicht der Fall ist.
Mehrzweck-Plattform
Höhenverstellbare Plattform über den am Boden stehenden Behältern, zusammen mit einer Therm-A-Rest Matte als Bett verwendet.
Allzweck-Stuhl
Bürostuhl mit 10cm Vollgummi-Rollen so dass er auch auf Aluminium-Riffelblech (mein Bodenbelag) rollt. Ich wohne seit 3¼ Jahren in einer Einzimmer-Wohnung mit ähnlicher Größe (exkl. Bad) wie meine zukünftige mobile Wohneinheit und habe da die Erfahrung gemacht dass man sich am liebsten rollend zwischen den einzelnen Einrichtungsgegenständen bewegt.
Porta Potti
Kassettentoilette. Die Kassette wird zum Entleeren hygienisch von außen über die Heckgarage herausgezogen.
Nasszelle
Mit Toilette, Duschwanne davor. Tür ist zweigeteilt um beim Öffnen die Eingangstür nicht zu verdecken.
Heckgarage
Grundfläche 80x140cm, Höhe 130cm. Für alle schweren Dinge und Installationen, u.a. Wassertank, Batteriebank usw..

[Stichwörter für die Suchenden: Inneneinrichtung Fernreisemobil, Inneneinrichtung Expeditionsmobil, Inneneinrichtung Wohnmobil praktisch, Grundriss Fernreisemobil, Grundriss Expeditionsmobil, Grundriss Wohnmobil praktisch, Fernreisemobil einrichten, Expeditionsmobil einrichten, Wohnkoffer einrichten, Wohnaufbau einrichten]


Startdatum: 2008-02-23
Publikationsdatum: 2008-03-02
Versionsdatum: 2008-03-02 (für die letzte bedeutsame Änderung)

Es gibt endlich eine handfeste Neuigkeit in meinem Leben: die Ankofferung. Schon länger suche ich ja ein Fernreisemobil bzw. dessen Einzelteile (Koffer und Fahrzeug). Musste mich aber in Geduld fassen weil zu »meinen Preisvorstellungen« bisher nichts Gutes zu bekommen war. Jetzt ist das anders … der Kofferaufbau steht auf dem Hof. Und ich bin Gott dankbar in einer Welt zu leben in der so etwas eben doch möglich ist, und ich bin Micha dankbar für seine Erfahrung, Geduld und Initiative bei Suche, Kauf und Transport des Koffers. Wie könnte ein Computer-Freak auch sonst zu einem mobilen Zuhause kommen, wenn nicht mit der Hilfe eines Lkw-Freaks und guten Freundes … .

Der Reihe nach

(Do) 2008-02-14 abends
Micha und ich telefonieren während Micha bei mobile.de surft. Und einen ausgedienten Tiefkühl-Kofferaufbau findet (mobile.de Fahrzeug-ID 31456508). Ich solle da am nächsten morgen mal anrufen. Das ist aber schon Routine: ich rufe da an oder maile, und der Koffer oder das Fahrzeug ist  weg, ungeeignet, zu teuer, oder der verkäufer meldet sich nicht.
(Fr) 2008-02-15 11:33:24
Ich rufe da an, erreiche einen netten Russen und bemühe mich ein paar Infos über den Koffer zu erhalten. Klingt schon interessant. Ich schreibe eine Mail an Micha mit den Infos, erwarte aber die Routine. Dieser Lkw-Aufbau z.B. ist zu teuer (1000 EUR).
(Fr) 2008-02-15 13:38:34
Micha ruft an und sagt: »Zieh Dich an, ich bin gleich da, wir holen Deinen Koffer.« Der Micha ist nämlich sehr spontan. Und ein guter Händler!! Der Koffer kostet jetzt nur noch 350 EUR, ohne die beiliegende Hebebühne die wir gar nicht wollen.

(Fr) 2008-02-15 ~15:00
Wir fahren mit Michas VW-Bus und Trailer nach Neuwied zur Ankofferung. Wenn der VW-Bus die Rückfahrt geahnt hätte wäre er wohl nicht angesprungen und hätte es auf den Pflanzenöl-Kraftstoff geschoben. Aber wir haben ihm nicht gesagt wo’s hingeht 😉

(Fr) 2008-02-15 ~16:30
Ankunft in Neuwied. Kurze Besichtigung: der Koffer hat meine Stehhöhe (0,8cm Platz wenn ich mich ohne Schuhe strecke). (Das passt so exakt dass ich hier gerne »höhere Koordination« vermuten würde, also eine konkrete Gabe von Gott.) Das Aufladen ist nicht einfach. Zwei Haltebleche am Hilfsrahmen müssen abgeflext werden. Dann sitzt der Koffer zu weit hinten auf dem Trailer und zog den VW-Bus an der Anhängerkupplung in die Höhe. Wir brauchen unsere mitgenommenen Balken damit sich der Anhänger nicht durchbiegt. Dann noch bezahlen und den Koffer gut verzurren. Micha findet noch einen luftgefederten Lkw-Sitz den wir für 20 EUR bekommen. In dieser Firma arbeiten sehr begabte Russen die innerhalb von 2 Tagen mit 2 Mann einen Lkw in Ersatzteile zerlegen; der Mitarbeiter der uns den Koffer  auflud war auch sehr echt nett und hilfsbereit. Wir verabschieden uns, Abfahrt.

(Fr) 2008-02-15 ~21:30
Wir sind wieder da … mit einer Pause zum Abendessen beim Italiener. Der gute VW-Bus musste sich auf der Autobahn mit 60-80kmh-1 quälen, den Berg hinter Koblenz schafften wir sogar mit 36kmh-1 und bei Ehringshausen musste der T4 einen Berg im ersten Gang nehmen (aber Landstraße!). Viel schwerer und größer hätte der Koffer wirklich nicht sein dürfen, so aber hat alles gepasst. Das Gespann aus Bulli und Trailer ist sehr schön günstig: bei Volllast wie hier nur 10,5l Pflanzenöl auf 100km. Wir entscheiden uns, den Koffer heute abend doch noch abzuladen, was in einer halben Stunde  auch passiert ist.

Technische Daten meines Eigenheims

  • Tiefkühl-Kofferaufbau
  • Baujahr 1992
  • zuletzt auf einem MAN 8150 (mit ~280 Tkm)
  • im Oktober 2007 noch eingesetzt zusammen mit einer halb breiten Hebebühne für Altkleidersammlungen
  • Ausstattung
    • Isolierung rundum 10cm, inkl. Boden und Decke
    • starkes Aluminium-Riffelblech auf dem Boden, mit angeschweißten Seitenteilen
    • Türbeschläge aus Edelstahl

Mehr weiß ich über den Koffer nicht … Typschild usw. gibt es keines. Hier gibt es noch ein kleines Video … darf ich vorstellen: meine Wohnung für die nächsten Jahre, leider noch nicht bezugsfertig 😉


Startdatum: 2008-02-17
Publikationsdatum: 2008-02-18
Versionsdatum: 2008-02-18 (für die letzte bedeutsame Änderung)

Für meine mobile Wohnung und Weltreise plane ich zur Zeit fleißig an einem geeigneten Basisfahrzeug. Das treibt manchmal komische Blüten. Vor einigen Wochen z.B. habe ich einen ganzen Abend damit zugebracht, im Internet nach einem Amphibienfahrzeug als Basisfahrzeug zu forschen. Gerade räume ich meine Dokumente wieder auf, und dieser Abschnitt fliegt raus. Vielleicht kann ja jemand anders (… reicheres) damit etwas anfangen. Also, hier meine Ergebnisse.

Vorteile

Mit einem amphibischen Expeditionsfahrzeug sind überflutete Brücken usw. kein Hindernis mehr, und Flüsse und Küstenlinien können als Verkehrswege in unwegsamem Gelände verwendet werden, z.B. im Regenwald. Außerdem kann so die gesamte Welt außer dem Übergang nach Amerika selbständig bereist werden, nämlich wo nötig durch »Inselhopping«. (Dadurch kann man auch interessante unbewohnte Inseln erreichen …).

Einführung

Eine erste Einführung gibt Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Amphibienfahrzeug.

Die beste Sammlung existierender Amphibienfahrzeuge: http://www.amphibiousvehicle.net.

Für ein amphibisches Expedititionsfahrzeug wird ein Lkw als Basis benötigt. Weltweit wurden nur sehr wenige amphibische, geländegängige Lkw gebaut, und von diesen sind manche völlig veraltet, wurden durch Demilitarisierung unbrauchbar (z.B. M520 »Goer«) oder sind im Straßenverkehr nicht brauchbar (wie M520 »Goer« wegen Überbreite, oder Alvis Stalwart (vgl. auch die englische Wikipedia) wegen fehlenden Differentialen.

Ergebnis: ZiL-4906

Unter allen in 2007-06 auf amphibiousvehicle.net (inkl. der In Production Vehicles Seite) gelisteten Modellen wurden im Wesentlichen drei gefunden, die als Basis für ein amphibisches Expeditionsfahrzeug geeignet sind:

Andere amphibische geländegängige Lkws

I don’t wanna sound proud and I do.
I’m building my own world right now.

A world without houses, but with homes.
A world without streets.
A world without passenger cars.
A world where 4-10 people live on 13m², with a living room of 148,939,100,000,000 m².
A world where one can work from anywhere in this living room.
A world with a space station moving in this spacy living room.
A world without furniture.
A world without DVD player, desktop PC, notebook, PDA, TV, alarm clock, mobile phone, landline phone, SIP phone, dictaphone, remote controls, MP3 player, stereo music equipment.
(That’s due to convergence.)

A world with brothers and sisters around, not just acquaintances or “just” family or just nobody.

A world where you know your Father and why you are around here.

If you are interested, keep tuned.

Some day, a HowTo will appear here which explains how you can build such a world. It has 90+ pages now and needs some more 🙂

Update as of 2011-05-09: The “HowTo” finally made it online and can be found at my “Documents: Main” page as the EarthOS document. Note that it’s called “idea pools” as I simply lack the time to finish and polish all that … . If you like the idea, check out Open Source Ecology, a group pursueing a similar approach, but they got practical already.