Zuerst muss der mysqlServer gestartet werden, durch Aufruf von “safe_mysqld &” als root. Dann kann das TerminalProgramm mysql aufgerufen werden. Info: Die Dokumentation zu mysql liest man am besten mit acroread (nicht in html), also /usr/share/doc/packages/mysql/manual.pdf. Bei der Anweisung LOAD DATA LOCAL INFILE ist als Standard ein Tab als Feldtrenner eingestellt; verwendet man mehrere Tabs, kommen die Daten in die falschen Felder. Da Tab und Leerzeichenunterschieden werden, sind mit dieser Standardeinstellung auch Datenfelder aufnehmbar, die Leerzeichen enthalten.

Folgendes als normaler Benutzer (außer root) durchführen.
Man verwende kmenuedit (gestartet unter dem eigenen Benutzernamen), um die Änderungen am eigenen K-Menü durchzuführen. Diese Änderungen werden aufgrund eines Fehlers in kmenuedit erst nach einem anschließenden Start von kmenuedit in einem xterm als Benutzer root und dann einem Neustart von X wirksam. Änderungen, die mit kmenuedit als root gemacht werden (in der eigenen X-Session), werden nicht ins eigene K-Menü aufgenommen, da die entsprechenden applnk-Dateien nur für root lesbar sind; ggf. muss man also einfach die Zugriffsrechte ändern. Dies gilt komischerweise nur für Verzeichnisse (und in ihnen enthaltene applnk-Dateien), nicht aber für einzelne applnk-Dateien; diese werden stets ins eigene K-Menü übernommen.
Der Eintrag von Programmen mit Optionen ist möglich. Es sind keine Anführungszeichen etc., aber eine exakte Schreibung nötig. Da kmenuedit Probleme mit dem Abspeichern kopierter und dann veränderter Menüeinträge hat (sie erscheinen nur einmal), sollte man die entsprechenden Dateien in ~/.kde2/share/applnk/ selbst per Hand kopieren.
Wenn unter einem nicht-root-Benutzer xhost + und dann als root in xterm kmenuedit aufgerufen wird, so kann aus dem K-Menü des Benutzers kein Programm mehr gestartet werden, auch nicht nach Beenden von kmenuedit; ein Neustart von X ist nötig. Außerdem verwendet kmenuedit stets das K-Menü des Benutzers, der X gestartet hat, nicht etwa das K-Menü des Benutzers, der kmenuedit gestartet hat oder das K-Menü des Benutzers, in dessen Home-Verzeichnis kmenuedit aufgerufen wurde.
Es ist aufgrund der langwierigen Prozedur, das K-Menü zu ändern, sehr zu empfehlen, vorher auszuprobieren, ob die erstellten *.desktop Dateien auch das Gewünschte leisten. Dies ist ganz einfach möglich, indem man in konqueror auf das entsprechende Icon klickt, worauf der entsprechende Befehl ausgeführt wird. Durch »Rechtsklick | Öffnen mit …« ist außerdem aus konqueror heraus auch eine effiziente Berarbeitung des Textes der *.desktop Dateien möglich.

Unter KDE2 existiert eine systemweite Konfiguration des K-Startmenüs unter /opt/kde2/share/applnk/. Nach deren Einlesen wird diese Konfiguration durch Einträge in der benutzerspezifischen Konfiguration unter ~/.kde2/applnk/ überschrieben / erweitert. Nur diese benutzerspezifischen Einträge werden editiert, wenn ein Benutzer (auch root) den kmenuedit aufruft. Natürlich kann man die benutzerspezifischen Konfigurationen anderer Benutzer kopieren (nicht vergessen, anschließend die Zugriffsrechte richtig zu setzen!). Geschickter jedoch ist es, Programme in die systemweite Konfiguration aufzunehmen.

Im Verzeichnis /opt/kde2/share/autostart sind die global für alle User bei KDE-Start gestarteten Programme aufgeschrieben. Hier sollte man zum Beipsiel den SuSEWizard.kdesktop (Einrichtung von KDE beim ersten Start) und den ktip.kdesktop (täglicher Tip) entfernen, wodurch der Systemstart schneller geht. Für den einzelnen User zu startende Programme werden zusätzlich im Verzeichnis ~/.kde2/Autostart/ (oder was immer in Kontrollzentrum | Erscheinungsbild | Arbeitsfläche | Pfad zu Autostart angegeben wurde) genannt.