Folgendes als normaler Benutzer (außer root) durchführen.
Man verwende kmenuedit (gestartet unter dem eigenen Benutzernamen), um die Änderungen am eigenen K-Menü durchzuführen. Diese Änderungen werden aufgrund eines Fehlers in kmenuedit erst nach einem anschließenden Start von kmenuedit in einem xterm als Benutzer root und dann einem Neustart von X wirksam. Änderungen, die mit kmenuedit als root gemacht werden (in der eigenen X-Session), werden nicht ins eigene K-Menü aufgenommen, da die entsprechenden applnk-Dateien nur für root lesbar sind; ggf. muss man also einfach die Zugriffsrechte ändern. Dies gilt komischerweise nur für Verzeichnisse (und in ihnen enthaltene applnk-Dateien), nicht aber für einzelne applnk-Dateien; diese werden stets ins eigene K-Menü übernommen.
Der Eintrag von Programmen mit Optionen ist möglich. Es sind keine Anführungszeichen etc., aber eine exakte Schreibung nötig. Da kmenuedit Probleme mit dem Abspeichern kopierter und dann veränderter Menüeinträge hat (sie erscheinen nur einmal), sollte man die entsprechenden Dateien in ~/.kde2/share/applnk/ selbst per Hand kopieren.
Wenn unter einem nicht-root-Benutzer xhost + und dann als root in xterm kmenuedit aufgerufen wird, so kann aus dem K-Menü des Benutzers kein Programm mehr gestartet werden, auch nicht nach Beenden von kmenuedit; ein Neustart von X ist nötig. Außerdem verwendet kmenuedit stets das K-Menü des Benutzers, der X gestartet hat, nicht etwa das K-Menü des Benutzers, der kmenuedit gestartet hat oder das K-Menü des Benutzers, in dessen Home-Verzeichnis kmenuedit aufgerufen wurde.
Es ist aufgrund der langwierigen Prozedur, das K-Menü zu ändern, sehr zu empfehlen, vorher auszuprobieren, ob die erstellten *.desktop Dateien auch das Gewünschte leisten. Dies ist ganz einfach möglich, indem man in konqueror auf das entsprechende Icon klickt, worauf der entsprechende Befehl ausgeführt wird. Durch »Rechtsklick | Öffnen mit …« ist außerdem aus konqueror heraus auch eine effiziente Berarbeitung des Textes der *.desktop Dateien möglich.

Unter KDE2 existiert eine systemweite Konfiguration des K-Startmenüs unter /opt/kde2/share/applnk/. Nach deren Einlesen wird diese Konfiguration durch Einträge in der benutzerspezifischen Konfiguration unter ~/.kde2/applnk/ überschrieben / erweitert. Nur diese benutzerspezifischen Einträge werden editiert, wenn ein Benutzer (auch root) den kmenuedit aufruft. Natürlich kann man die benutzerspezifischen Konfigurationen anderer Benutzer kopieren (nicht vergessen, anschließend die Zugriffsrechte richtig zu setzen!). Geschickter jedoch ist es, Programme in die systemweite Konfiguration aufzunehmen.

Im Verzeichnis /opt/kde2/share/autostart sind die global für alle User bei KDE-Start gestarteten Programme aufgeschrieben. Hier sollte man zum Beipsiel den SuSEWizard.kdesktop (Einrichtung von KDE beim ersten Start) und den ktip.kdesktop (täglicher Tip) entfernen, wodurch der Systemstart schneller geht. Für den einzelnen User zu startende Programme werden zusätzlich im Verzeichnis ~/.kde2/Autostart/ (oder was immer in Kontrollzentrum | Erscheinungsbild | Arbeitsfläche | Pfad zu Autostart angegeben wurde) genannt.

Zuerst mit YaST das Paket wwwoffle installieren. Dann in kppp für die Ausführung eines Befehls nach Verbindungsaufbau eintragen:

/etc/init.d/wwwoffle restart; wwwoffle -online

Das Neustarten des wwwoffle ist nötig, damit dieses Programm die Servernamen im Internet kennt, nicht nur die des lokalen Systems, auf dem es zuletzt gestartet wurde. Und nach Trennen der Verbindung: wwwoffle -offline. Damit auch Benutzer außer root /etc/init.d/wwwoffle restart ausführen können, sind an dieser Datei folgende Änderungen vorzunehmen: Die Zeile

killproc -TERM $WWWOFFLED

im Abschnitt stop ersetzen durch

wwwoffle -kill >/dev/null

und die Zeile

killproc -HUP $WWWOFFLED

im Abschnitt force_reload ersetzen durch

wwwoffle -kill >/dev/null

Anschließend sind in der Datei /etc/permissions.local folgende Zeilen hinzuzufügen und danach der Befehl SuSEconfig als root auszuführen; in den letzten Zeilen der Ausgabe sollte SuSEconfig dabei angeben, dass es die Dateien entsprechend verändert hat, sonst stimmt etwas nicht. Natürlich muss die Gruppe wwwoffle existieren und jeder Benutzer, der außer root auch wwwoffle benutzen können soll, muss Mitglied dieser Gruppe sein. Bitte beachten, dass die Berechtigungen erst nach einem neuen Login gelten, unter X erst nach einem Neustart von X (xterm öffnen genügt nicht).

/usr/sbin/wwwoffled     root.wwwoffle   6770
/usr/bin/wwwoffle       root.wwwoffle   770
/etc/init.d/wwwoffle    root.wwwoffle   6770

Nun muss noch in den Browsern (Netscape, konqueror) eingestellt werden, dass sie für HTTP und FTP den Proxy-Server localhost Port 8080 verwenden sollen. Hat man einen eigenen Webserver aufgesetzt, macht die Einstellung kein Proxy für: localhost Sinn.
Die Funktion des wwwoffle kann überprüft werden, indem man die URL http://localhost:8080 in einem WebBrowser ansieht. Natürlich muss dazu bereits /etc/init.d/wwwoffle start oder restart ausgeführt worden sein. Auf dieser Seite kann man auch Konfigurationseinstellungen vornehmen.