Wenn einmal ein Druckauftrag in eine Datei gedruckt wurde, aber WordPerfect keinen Schreibzugriff auf die Datei hatte (die man aufgrund eines Programmfehlers in WP8 ja vorher erzeugen muss), so werden alle anderen Druckaufträge auf diesen Drucker nicht ausgeführt, weil sie in der Warteschlange hintenanstehen – siehe Dialogfeld »Programm | Druckerkontrolle …« aus dem WordPerfect-Hauptfenster. WordPerfect gibt keine Fehlermeldung zurück, dass es keine Zugriffsrechte hatte, lediglich in /tmp/wpc-/wpprint.err einen “Fehler 513” für diesen Druckauftrag. Wie löst man dieses Problem: Indem man den ersten Druckauftrag löscht. Das kann in der Druckerkontrolle wegen eines “IPC-Fehlers” nicht mit den eingebauten Funktionen geschehen, also muss man die richtigen Dateien aus /tmp/ und /tmp/wpc- löschen. Nach einem Neustart (vielleicht Systemneustart) sollte WordPerfect mit seinem Drucksystem wieder funktionieren, denn temporäre Dateien sind nicht systemwichtig.

In Die Option »Kontrollzentrum | Erscheinungsbild | Bildschirmschoner | Bildschirmschoner einschalten« deaktivieren. Nur wenn kein Bildschirmschoner verwendet wird, wird der Bildschirm durch den Knopf »Bildschirm sperren« geschwärzt.

Eine, allerdings unsaubere, Möglichkeit ist es, das vor der Meldung »Memory full« gedruckte Blatt nochmals in den Drucker einzulegen (bedruckte Seite nach oben, Kopf zuerst, gerade und bündig mit dem Papierstapel und nicht extra ein Stück hineinschieben). Drückt man dann die Taste »LOCAL« am Drucker, so wird der Rest an die entsprechende Stelle der Seite gedruckt, u. U. so genau dass fast keine Lücke entsteht.

Aus irgendeinem Grund funktioniert es, die Datei zuerst mit “ps2pdf datei.ps” in eine .pdf-Datei umzuwandeln und diese dann in acroread wieder in eine .ps-Datei (Druck in Datei) auszudrucken. Diese Datei wird von kghostview erkannt.

Das Verfahren zum Erzeugen von PDF-Dateien ist immer gleich, egal was diese enthalten. Zuerst richtet man sich in WordPerfect8 einen zusätzlichen »virtuellen« Drucker ein, nämlich den “HP Color LaserJet 5 PostScript”, unter »Vorgaben | aktueller Port« gibt man »Aufforderung für Dateinamen« an, die Vorgabe »Farbe | Drucker ist für Farbdruck konfiguriert« lässt man natürlich ausgewählt. Das hier gezeigte Verfahren funktioniert nicht mit allen PostScript-Druckern aus WordPerfect, z.B. nicht mit dem “HP Color LaserJet PostScript” (ausgegebenes PostScript kann von gs nicht verarbeitet werden, das von ps2pdf verwendet wird) und nicht mit dem “HP LaserJet 5MP PostScript” (nur für s/w-Ausgabe). Dann druckt man das Dokument auf diesen Drucker wie gewohnt; jeoch beachten, im Dialog »Drucken | Dokumentvorgaben | Druckfarbe« »Alle Farben« einstellen (sonst wird nur schwarz/weiß gedruckt). Als Dateinamen gibt man direkt einen in der angezeigten Maske ein oder wählt eine existierende Datei zum Überschreiben im Dialogfeld aus (Fehler in WordPerfect; Datei ggf. mit “touch datei.ps” erzeugen). Diese Datei kann nun mit “ps2pdf datei.ps” in eine datei.pdf umgewandelt und so mit acroread oder kghostview angesehen werden.
In WordPerfect eingebundene Bilder (auch »Grafik auf Datenträger«, d.h. nicht in die .wp-Datei übernommene Bilder) werden dabei in die .ps- bzw .pdf-Datei übernommen, und zwar in ihrer vollen Auflösung, nicht nur mit den in WordPerfect auf dem Bildschirm dargestellten Punkten.
Vorsicht: Die Darstellung von Farbbildern in kghostview ist sehr langsam und schlecht, dagegen schnell und sehr gut (eigenes Antialiasing und Kantenrundung bei Einzelpixeln) in acroread. Die Dokumentation von ps2pdf gibt an, dass es die Schrift durch 720dpi-BitmapFonts in pdf-Dateien erstellt, die Auflösung jedoch mit dem -r Flag von gs umgestellt werden kann, z.B. “ps2pdf -r1440 datei.ps”. Dass überhaupt BitmapFonts verwendet werden hat negative Auswirkungen auf die Schriftdarstellung in acroread (nicht aber in kghostview), macht aber beim Drucken keinen Unterschied (höchstens eine leicht dickere und etwas ausgefranste Schrift).
Für Dokumente, die am Bildschirm gelesen werden sollen, muss herausgefunden werden, wie die “14 eingebauten pdf-Fonts” (Dokumentation ps2pdf) in WordPerfect angewählt werden können, so dass letztlich in der pdf-Datei diese Fonts verwendet werden.

Zuerst muss der mysqlServer gestartet werden, durch Aufruf von “safe_mysqld &” als root. Dann kann das TerminalProgramm mysql aufgerufen werden. Info: Die Dokumentation zu mysql liest man am besten mit acroread (nicht in html), also /usr/share/doc/packages/mysql/manual.pdf. Bei der Anweisung LOAD DATA LOCAL INFILE ist als Standard ein Tab als Feldtrenner eingestellt; verwendet man mehrere Tabs, kommen die Daten in die falschen Felder. Da Tab und Leerzeichenunterschieden werden, sind mit dieser Standardeinstellung auch Datenfelder aufnehmbar, die Leerzeichen enthalten.