Erster Fortschritt beim Ausbau meines Fernreisemobil-Aufbaus: der Entwurf der Inneneinrichtung steht und muss nur noch geändert werden wenn irgendetwas nicht funktioniert. Meine lieben Leser dürfen mich gerne auf entspr. Punkte im Entwurf hinweisen … ihr könnt dazu einen Kommentar interlassen. Danke für alles Feedback 🙂

Hinweis: Bild ggf. durch Daraufklicken vergrößern. Zur Orientierung: links ist hinten (Rückwand des Lkw später).

Ein paar weitere Hinweise zum Verständnis:

Behälter
Zarges-Kiste Type A 5, 60x40x25cm, Ex Bundeswehr, um 40 EUR/Stück bei eBay, von mir seit Jahren als Standard-Möbelstück verwendet.
Allzweck-Tisch
Klapptisch, Platte aus 18mm Acrylglas, höhenverstellbar, zusammen zu einem weiteren Bett kombinierbar. Hier sind alle drei Tische aufgebaut, es steht entspr. mehr Platz zur Verfügung wenn das nicht der Fall ist.
Mehrzweck-Plattform
Höhenverstellbare Plattform über den am Boden stehenden Behältern, zusammen mit einer Therm-A-Rest Matte als Bett verwendet.
Allzweck-Stuhl
Bürostuhl mit 10cm Vollgummi-Rollen so dass er auch auf Aluminium-Riffelblech (mein Bodenbelag) rollt. Ich wohne seit 3¼ Jahren in einer Einzimmer-Wohnung mit ähnlicher Größe (exkl. Bad) wie meine zukünftige mobile Wohneinheit und habe da die Erfahrung gemacht dass man sich am liebsten rollend zwischen den einzelnen Einrichtungsgegenständen bewegt.
Porta Potti
Kassettentoilette. Die Kassette wird zum Entleeren hygienisch von außen über die Heckgarage herausgezogen.
Nasszelle
Mit Toilette, Duschwanne davor. Tür ist zweigeteilt um beim Öffnen die Eingangstür nicht zu verdecken.
Heckgarage
Grundfläche 80x140cm, Höhe 130cm. Für alle schweren Dinge und Installationen, u.a. Wassertank, Batteriebank usw..

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Startdatum: 2008-02-23
Publikationsdatum: 2008-03-02
Versionsdatum: 2008-03-02 (für die letzte bedeutsame Änderung)

Es gibt endlich eine handfeste Neuigkeit in meinem Leben: die Ankofferung. Schon länger suche ich ja ein Fernreisemobil bzw. dessen Einzelteile (Koffer und Fahrzeug). Musste mich aber in Geduld fassen weil zu »meinen Preisvorstellungen« bisher nichts Gutes zu bekommen war. Jetzt ist das anders … der Kofferaufbau steht auf dem Hof. Und ich bin Gott dankbar in einer Welt zu leben in der so etwas eben doch möglich ist, und ich bin Micha dankbar für seine Erfahrung, Geduld und Initiative bei Suche, Kauf und Transport des Koffers. Wie könnte ein Computer-Freak auch sonst zu einem mobilen Zuhause kommen, wenn nicht mit der Hilfe eines Lkw-Freaks und guten Freundes … .

Der Reihe nach

(Do) 2008-02-14 abends
Micha und ich telefonieren während Micha bei mobile.de surft. Und einen ausgedienten Tiefkühl-Kofferaufbau findet (mobile.de Fahrzeug-ID 31456508). Ich solle da am nächsten morgen mal anrufen. Das ist aber schon Routine: ich rufe da an oder maile, und der Koffer oder das Fahrzeug ist  weg, ungeeignet, zu teuer, oder der verkäufer meldet sich nicht.
(Fr) 2008-02-15 11:33:24
Ich rufe da an, erreiche einen netten Russen und bemühe mich ein paar Infos über den Koffer zu erhalten. Klingt schon interessant. Ich schreibe eine Mail an Micha mit den Infos, erwarte aber die Routine. Dieser Lkw-Aufbau z.B. ist zu teuer (1000 EUR).
(Fr) 2008-02-15 13:38:34
Micha ruft an und sagt: »Zieh Dich an, ich bin gleich da, wir holen Deinen Koffer.« Der Micha ist nämlich sehr spontan. Und ein guter Händler!! Der Koffer kostet jetzt nur noch 350 EUR, ohne die beiliegende Hebebühne die wir gar nicht wollen.

(Fr) 2008-02-15 ~15:00
Wir fahren mit Michas VW-Bus und Trailer nach Neuwied zur Ankofferung. Wenn der VW-Bus die Rückfahrt geahnt hätte wäre er wohl nicht angesprungen und hätte es auf den Pflanzenöl-Kraftstoff geschoben. Aber wir haben ihm nicht gesagt wo’s hingeht 😉

(Fr) 2008-02-15 ~16:30
Ankunft in Neuwied. Kurze Besichtigung: der Koffer hat meine Stehhöhe (0,8cm Platz wenn ich mich ohne Schuhe strecke). (Das passt so exakt dass ich hier gerne »höhere Koordination« vermuten würde, also eine konkrete Gabe von Gott.) Das Aufladen ist nicht einfach. Zwei Haltebleche am Hilfsrahmen müssen abgeflext werden. Dann sitzt der Koffer zu weit hinten auf dem Trailer und zog den VW-Bus an der Anhängerkupplung in die Höhe. Wir brauchen unsere mitgenommenen Balken damit sich der Anhänger nicht durchbiegt. Dann noch bezahlen und den Koffer gut verzurren. Micha findet noch einen luftgefederten Lkw-Sitz den wir für 20 EUR bekommen. In dieser Firma arbeiten sehr begabte Russen die innerhalb von 2 Tagen mit 2 Mann einen Lkw in Ersatzteile zerlegen; der Mitarbeiter der uns den Koffer  auflud war auch sehr echt nett und hilfsbereit. Wir verabschieden uns, Abfahrt.

(Fr) 2008-02-15 ~21:30
Wir sind wieder da … mit einer Pause zum Abendessen beim Italiener. Der gute VW-Bus musste sich auf der Autobahn mit 60-80kmh-1 quälen, den Berg hinter Koblenz schafften wir sogar mit 36kmh-1 und bei Ehringshausen musste der T4 einen Berg im ersten Gang nehmen (aber Landstraße!). Viel schwerer und größer hätte der Koffer wirklich nicht sein dürfen, so aber hat alles gepasst. Das Gespann aus Bulli und Trailer ist sehr schön günstig: bei Volllast wie hier nur 10,5l Pflanzenöl auf 100km. Wir entscheiden uns, den Koffer heute abend doch noch abzuladen, was in einer halben Stunde  auch passiert ist.

Technische Daten meines Eigenheims

  • Tiefkühl-Kofferaufbau
  • Baujahr 1992
  • zuletzt auf einem MAN 8150 (mit ~280 Tkm)
  • im Oktober 2007 noch eingesetzt zusammen mit einer halb breiten Hebebühne für Altkleidersammlungen
  • Ausstattung
    • Isolierung rundum 10cm, inkl. Boden und Decke
    • starkes Aluminium-Riffelblech auf dem Boden, mit angeschweißten Seitenteilen
    • Türbeschläge aus Edelstahl

Mehr weiß ich über den Koffer nicht … Typschild usw. gibt es keines. Hier gibt es noch ein kleines Video … darf ich vorstellen: meine Wohnung für die nächsten Jahre, leider noch nicht bezugsfertig 😉


Startdatum: 2008-02-17
Publikationsdatum: 2008-02-18
Versionsdatum: 2008-02-18 (für die letzte bedeutsame Änderung)

That’s, live an alternative. Let’s critically rethink the way we perceive and live life. I will list alternatives with equal costs, i.e. between one can choose.

Dwelling. My dwelling currently consists of a small room (14m² incl. bathroom) in a multi-party house on the border of a midsize town. I might just as well join an intentional community (large size and urban as JPUSA, or small size and rural as Baba’s White Stone / Mount of Oakes). Or I might move to a 4×4 truck motorhome. Or found a mobile community with a 4×4 truck motorhome. Or drive the world for 40+ years by bike like Heinz Stucke. Or live for 150 EUR/month in Manila, like a brother of mine. Or travel without possessions for three years, like Jesus.

Working. I might do some programming, web design and IT admin stuff like I do now. But I might just as well become a philosopher, a researcher in parapsychology and / or a historian who specializes in contemporary divine miracles.

Community. I might be content with community as “people coming together in one place, engaging in some common activity”. Or I might search for community as “unity in activities, goods and responsibilities and purposes, covering a good part of one’s life”.

Meals. I might live from bread alone (ok, and water). Not that I do, but sometimes it gets near to that ’cause the inefficient one-person buy-cook-eat process sucks. I might just as well join with neighbors and / or other people to prepare the meals together. Canteen food is no alternative, I think. And restaurants are no alternatives (monetarily).

Job. I might go to work, or just as well work self-emplyed, even when on the road.

Faith. I might have, or just as well not accept a usual mediocre level of Christian community and practical life and search for a hundredfold of this.

Miracles. I might just be annoyed by the people who use God’s name for their counterfeit miracles, or search the real ones.


Start date: 2008-02-10
Post date: 2008-02-11
Version date: 2008-02-11 (for last meaningful change)

Yesterday, I was in the process of looking for a fitting logo for my new-established minikin company. Me thought it was an interesting idea to look for a Unicode / UCS character that would be fit to represent the logo I had in mind. So I grabbed the gucharmap tool and looked for such a thing. Sad enough, there was no such character in all the 100.000 Unicode chars I searched through. But I saw some other interesting Unicode alongside and I thought you readers might have fun with ’em too:

character image character
code point
name
comment


U+0B87
TAMIL LETTER I
Ain’t this crazy? Looks like a snake trying to mimic a pretzel.

U+0BEB
TAMIL DIGIT FIVE
A new Version of “@”, with a Greek “pi” in it rather than an “a”.

U+0E5B
THAI CHARACTER KHOMUT
Just a letter, but … hihihi. A snake contributing to modern art. It’s the funniest character I know of. It is used in Thailand to mark end of chapter or document.

U+2627
CHI RHO
The Christogramm. Didn’t know it’s also in Unicode. Might come in handy some time 🙂

U+A00E
YI SYLLABLE UOP
A real smiley … but oh, it’s pronounced “uop”.

U+17D9
KHMER SIGN PHNAEK MUAN
Khmer sign that indicates the beginning of a book or a treatise. See also the next character.


U+17DA
KHMER SIGN KOOMUUT
Khmer sign that indicates the end of a book or treatise, used in conjunction with the previous one. Interesting idea, you Khmer people … .

U+20E0
COMBINING ENCLOSING CIRCLE
BACKSLASH
A special thing: a combining character that means “prohibition”. You can print it on top of everything else to prohibit it. Prohibit. Some examples, but I don’t known if your browser will show them correctly:

  • a prohibited lowercase “a”: a⃠
  • divorce prohibited: ⚮⃠

U+25A7
SQUARE WITH UPPER LEFT TO LOWER
RIGHT FILL
Wherefore do I need this? If you do, we could exchange some characters. Perhaps you have some I need … .

U+2668
HOT SPRINGS
Partial Java logo, I think.

U+26AF
UNMARRIED PARTNERSHIP SYMBOL
Though I think that marriage is the only valid and the best form of sexual partnership, I like this sign. I could hijack it to mean other forms of  partnership, namely “community”. And use it in the logo of my yet-to-be-founded missional mobile community … .

U+27E1
WHITE CONCAVE-SIDED DIAMOND
This means “never”, as a mathematical modal operator; I now just need to find a Unicode character for “day” or better “everyday” and I can write my blog’s name with only two letters.

U+3293
CIRCLED IDEOGRAPH SOCIETY
This is used to mean “company”. Cool corporate logo element in Germany because nobody understands it!

U+32AF
CIRCLED IDEOGRAPH ALLIANCE
Also a possible logo element for community logo.

U+32AD
CIRCLED IDEOGRAPH ENTERPRISE
Looks like (and probably is) an encircled little house … cut graphic, like it. Cool for corporate logos … .

Start date: 2008-01-18
Post date: 2008-01-19
Version date: 2008-01-20 (for last meaningful change)

Für meine mobile Wohnung und Weltreise plane ich zur Zeit fleißig an einem geeigneten Basisfahrzeug. Das treibt manchmal komische Blüten. Vor einigen Wochen z.B. habe ich einen ganzen Abend damit zugebracht, im Internet nach einem Amphibienfahrzeug als Basisfahrzeug zu forschen. Gerade räume ich meine Dokumente wieder auf, und dieser Abschnitt fliegt raus. Vielleicht kann ja jemand anders (… reicheres) damit etwas anfangen. Also, hier meine Ergebnisse.

Vorteile

Mit einem amphibischen Expeditionsfahrzeug sind überflutete Brücken usw. kein Hindernis mehr, und Flüsse und Küstenlinien können als Verkehrswege in unwegsamem Gelände verwendet werden, z.B. im Regenwald. Außerdem kann so die gesamte Welt außer dem Übergang nach Amerika selbständig bereist werden, nämlich wo nötig durch »Inselhopping«. (Dadurch kann man auch interessante unbewohnte Inseln erreichen …).

Einführung

Eine erste Einführung gibt Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Amphibienfahrzeug.

Die beste Sammlung existierender Amphibienfahrzeuge: http://www.amphibiousvehicle.net.

Für ein amphibisches Expedititionsfahrzeug wird ein Lkw als Basis benötigt. Weltweit wurden nur sehr wenige amphibische, geländegängige Lkw gebaut, und von diesen sind manche völlig veraltet, wurden durch Demilitarisierung unbrauchbar (z.B. M520 »Goer«) oder sind im Straßenverkehr nicht brauchbar (wie M520 »Goer« wegen Überbreite, oder Alvis Stalwart (vgl. auch die englische Wikipedia) wegen fehlenden Differentialen.

Ergebnis: ZiL-4906

Unter allen in 2007-06 auf amphibiousvehicle.net (inkl. der In Production Vehicles Seite) gelisteten Modellen wurden im Wesentlichen drei gefunden, die als Basis für ein amphibisches Expeditionsfahrzeug geeignet sind:

Andere amphibische geländegängige Lkws

The next, last and only “project” I really need to get done in this
life is “Second
Acts
“, which deals with finding God at work in this world today, as
a confirmation for my faith in God and Christ. For the project, cf.
also my mindmap-style project plan in article “My
vision for my life, as a mindmap
“. Currently I can do just some
thinking, planning and preparations. Here’s one thought:

One of the crucial issues of this project is how to determine the
truth content of religions, religious experienced and claimed or
supposed-to-be experiences with God. Sunday 2007-12-09 I was in Colone
with some friends, and we also did a short visit to Colone Cathedral.
The best result of which is an inspiration I got there and typed into
my handheld computer. It is a candidate for a criterion to determine
the truth content of claims about God:

Remove all outer forms from a religion or style of
devotion, and what
remains is authentically the work of God.

That’s because all outer form is authentically the work of humans,
and it tends to obscure the work of God. Cathedrals, music, solemn speech
and so on is human work. This criterion does not require to abandon all
form in order to be the faith “where God is authentically at work”. We
may have forms, as forms can be nice, like worship music. But forms
must never ever be our reason for believing some claims about God to be
true. Therefore, experimenting with abandoning forms temporarily will
make it apparent on what basis our beliefs rest: hopefully on something
that God does, and that becomes visible as the content of the forms.

I’ll give one example how to apply this criterion. It’s an extreme
one: what remains as the authentic work of God if you substract all
outer forms from a  Sunday service in Colone Cathedral? Watch the
little video clip I made in 2007-06 in the Freiburger Münster … I
wanted to show you one from an evening mass in Colone Cathedral from
2007-12-09, but that material is not adequate here ;-). So, look at
this illustration and imagine that every impressive outer form, even
every intentional, human created audible or visible or touchable form,
is removed. What remains? I’m not sure if anything would remain in this
concrete case. What do you think?


Start date: 2007-12-09
Post date: 2007-12-12
Version date: 2007-12-12 (for last meaningful change)

I thought that only Islamic culture is based on shame and honour, so I was somewhat shocked to see the the culture of my personal life share these characteristics to a good degree: it’s my western shame culture. That was an interesting observation that I recently made: my life does not feel well because I am ashamed for oh-so-many of it’s circumstances, situations and things.

Some examples:

  • My tiny chaotic flat (see image) with its “kitchen” and “special” style of nutrition … there was a time when I was proud to live that way, but that time has gone. It is indeed a problem that I cannot invite people without belieing all these social expectations.
  • My theoretical approach to life, including my blog and my opinions; there is the need to justify myself for these before practically gifted people and before those who do not share the interest in the theoretical penetration of life.
  • The jobs I do … so far away from what I have learned and from the gifts I have that I feel the need to justify myself whenever somebody asks me casually what my business is.
  • My rather low quality equipment, be it computer (six years now!!), clothing or “furniture”. Regarding clothing, I wonder whether punk people have their outward style as a mode of coping with the fact of tattered clothes. Might be … I sometimes experiment in that direction and I like it.
  • And finally … my world tour plans and the reasons for these. Again something wherefore I need to justify myself, this time before security oriented, socially integrated people.

As I that, this doesn’t feel well. I needed to get rid of being ashamed, or life will not feel well. Me thinks [sic] that I’ve found a simple solution to that: rethink if you want to be different, and if not, start to be yourself. That does work, indeed: there’s no reason why I sould be less convinced of my lifestyle than others are of theirs. So, basically it boils down to this: this is me, and this is my style, and if you cannot cope with that, that’s your  problem, not mine.

To me, being myself is something like: I am a nerd or geek (depends on defintion) and I will stay this and live this and you guys need to cope with that. What motivated me further is that I deeply respect people who live out their identity, who are themselves: my father, my mother, my brothers and my friends. And, of course, Jesus, who is probably the best example of living out one’s own identity.


Start date: 2007-11-22
Post date: 2007-12-08
Version date: 2007-12-08 (for last meaningful change)