Web 2.0 ist Hype. Web 2.0 ermöglicht globale soziale Interaktionen. Das Problem: all diese Interaktionen sind transaktionszentriert statt beziehungszentriert. Und eine Software für globale soziale Interaktion kann nur transaktionszentriert sein, denn Menschen können aus Kapazitätsgründen nur sehr wendige (tiefe) Beziehungen führen, d.h. in einem zumindest logisch lokalen statt globalen Kontext.

Deshalb kann Web 2.0 nicht alles sein: es ist die Lösung für alle quasimechanisch lösbaren Probleme des Lebens, für alle kapselbaren Probleme. Beispiele: Antworten auf technische Fragen, ein Job, Möglichkeit zur Telearbeit, Tausch von Medien. Soweit, so gut. Das aber ist nicht das ganze Leben, auch wenn viele das Gegenteil versuchen. Sondern der Mensch selbst ist das Problem, und dieses Problem ist zu groß für eine Transaktion. Es braucht Beziehung, sozusagen eine Transaktion von zumindest mehrjähriger wenn nicht lebenslanger Dauer. Das ermöglicht es, in Menschen so zu investieren dass diese charakterlich und geistlich wachsen, dass diese geheiligt werden. So etwas ist immer eine nachhaltige, langfristige Aktivität, denn es ist eine Aktivität die nur sehr langsam Fortschritte macht. Einzelne Taten helfen Menschen nicht sondern gehen wieder im Rauschen unter. Man kann es auch als Umkehrung formulieren von »Wenn der Jünger aber vollendet ist so wird er sein wie sein Meister« (Jesus Christus): es frustriert den Meister wenn die Lernenden vorzeitig abspringen oder die Ausbildung vorzeitig endet.

Diesen zu Web 2.0 komplementären Bereich will ich versuchen duch eine Firma für »Community Technology« abzudecken. Oder sollte man besser sagen: »Relationship Technology Support«? Und selbst werde ich nur im Kontext langfristiger Beziehung (in einer Community von Freunden, z.B.) in Menschen investieren … alles andere ist sinnlos weil es im Alltagsrauschen untergeht.

Mal eine knappe Vorstellung meiner Vision von Community … Version vom 2006-06-25. Hoffentlich werde ich bald die ersten Schritte in diese Richtung machen können! Also:

Eine Gruppe von 10 technikbegeisterten Christen lebt als Community so dass sie viel Freiheit haben um zu leben und Gott zu dienen. Dazu ist ihr Leben charakterisiert durch:

  • Beziehung mit Gott. Wird gemeinsam gepflegt.
  • Gemeinschaft. Gütergemeinschaft, Materialpool, gemeinsam essen, gemeinsam wohnen, gemeinsam entscheiden.
  • Freundschaft. Echte, tiefe Gemeinschaft; völlige Offenheit; natürlicher direkter Umgang. Inkl. gemischten Freundschaften die nicht Partnerschaften sind; das wird durch den Kontext der Gruppe vereinfacht.
  • Dienst. Dienst für Gott: in Gemeinde und zum Guten für Mitmenschen, um Jesus darzustellen.
  • Agilität. Sehr kurze Reaktions- und Aktionszeiten, Flexibilität.
  • Ausgeglichenheit. Gesunder Umgang mit sich selbst durch gutes Essen, Genießen, Freizeit, Sport, Natur.
  • Kraft. Aufgaben mit Power erledigen, fern von Ressourcenauslastung.
  • Effizienz. Technik wo immer sie sich amortisiert. Gemeinsamkeit wo immer sie synergistisch ist.
  • Kommunikation. Community Groupware.
  • Mobilität. Die community lebt in einem geländegängigen Lkw. Schnellverlegefähigkeit. Feldeinsatzfähigkeit.
  • Technischer Stil. Nur hochwertige Technik. Ausrichtung an eigenen Standards. Hohe Qualität eigener Arbeit. Geringe Komfortansprüche. Geringe technische Abhängigkeit.
  • Verdienen integriert. Die community ist gleichzeitig vielseitiges Unternehmen, im technischen Bereich.
  • Unabhängigkeit. Nicht gebunden an eine Organisation, Geldgeber oder Material von anderen.

Auf Feiern und anderen geselligen Unternehmungen kann ich mich zur Zeit nicht so richtig freuen. Denn ich betrachte gerade mein Leben und überhaupt das Menschsein in Gedanken von außen und erlaubte mir, krasser darüber zu denken als vielleicht jemals zuvor. Ein paar Statements davon (… zum Weiterentwickeln):

  • Weg mit den religiösen Traditionen. Auf einer Feier wie ich Feiern kenne wird Gott organisiert: »Lasst uns das Lied Nummer zweihundertachtundsiebzig singen.«. Noch ein Lied, eine Andacht, das war es. So etwas halte ich für bloß erlernte Religiösität … die genauso oberflächlich ist wie der Rest eines solchen Lebensstils: really small talk, blöde Witze über die man trotzdem lacht, Wertschätzung des Teuren (Autos können TEUER sein …) und soziale Beziehungen die nur ein Austausch normenkonformen Verhaltens sind, ohne jeden Tiefgang.
  • Die Probleme lösen oder sich daran vorbeifreuen? Auf geselligen Unternehmungen (auch von Gemeinden): wir spielten Volleyball, aßen und tranken, machten Witze und lachten, und wir nennen das »Gemeinschaft«. Und ich denke gleichzeitig über das Lachen: »Du bist ja verrückt, was schaffst du schon.« (vgl. Pred.2,2). Ich finde es feige, sich zu freuen während man weder das Leben verstanden hat noch einen Ansatz kennt wie man seine Probleme beantworten kann. Anders ausgedrückt: ich kann nicht verstehen wie man so im Konkreten leben kann; denn ich finde das Konkrete unwichtig. Ich kann nicht verstehen wie man sich anstrengen kann ein Spiel wie Volleyball zu gewinnen (es ist ein Spiel!), einen guten Salat zu machen (anderes ernährt auch!), zu grillen (was’n Aufwand!), Kanu zu fahren (häh?), small talk zu halten (was ‘ne Ressourcenverschwendung, wie vermeidbar!), andere nach ihrem Wohlergehen zu fragen wenn man daran sowieso nichts ändern kann (wie ziellos!), eine Feier zu machen (nur für wertlosen small talk? pfui!). Diese Art zu denken halte ich gar nicht mehr für so ungeistlich und schädlich wie bisher: »Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geiste. Denn wer in diesem dem Christus dient, ist Gott wohlgefällig und den Menschen bewährt.« (Röm.14,17-18). Small talk zu hassen ist typisch für Nerds [Wikipedia], und Nerds sind auch Menschen die Gott gemacht hat und für die es also einen freudvollen Lebensstil gibt. Was mich z.B. freut sind tiefe Gespräche, die weiter helfen.
  • Die Probleme der Welt am Beispiel Gemeinde. Dass wir tatsächlich das Leben nicht verstanden haben zeigt sich schon an Gemeinde: bis jetzt habe ich noch keine Gemeinde kennengelernt die nicht an der Mittelmäßigkeit des Menschseins verzweifelt. Statt dass Gemeinden voll Kraft sind ist alles kraftlos und kompliziert. Was _ist_ eigentlich Gemeinde? Im Moment ist es das effektlose Treffen von Menschen die Gott grundlos für gerecht erklärt hat. Ich glaube dass es ein Fehler ist das Gemeindeleben so an das deutsche zivilisierte Leben anzupassen; es scheint nicht anders zu gehen weil eigentlich niemand aus den Zwängen des zivilisierten Lebens herauskann. (Meine Sehnsucht ist, da gemeinsam auszubrechen: power community).

Ey folks. Wir sind selbst daran schuld wenn das Leben langweilig und farblos ist – das ist keine Eigenschaft des Christseins, das ist keine Erfordernis von Demut, das ist nicht Gottes Wille, das ist einfach persönliche Verantwortung. Wenn in Gemeinde vermittelt wird dass der Märtyrertod ein erstrebenswerter Abschluss eines christlichen Lebens ist, dann ist das mehr als fraglich: Christsein verspricht das ewige Leben und es wäre da paradox wenn es eine grundsätzlich lebensfeindliche Einstellung propagiert die sich nach dem (irdischen) Tod sehnt.

Was sagt Jesus: ist Christsein zu diesem Leben positiv eingestellt?

Wenn ja, dann hier ein kurzer Sketch für etwas was man unternehmen könnte: in der Stadtmitte ein Haus zum Third Place der Gemeinde umrüsten. Keine Vollzeit-Community, aber ein Third Place der immer offen steht. Vgl. dazu die Sozialwissenschaften zum Stichwort “Third Place”. In dem Third Place sollte höherwertige Technik als Enabler neuer sozialer Gemeinschaft und Zusammenarbeit (XC für das Gute) installiert werden: z.B. DYNAMO, “A Communal, Multi-User Surface for Sharing & Exchanging Digital Media”. Und DSL-Flatrate, Telefon-Flatrates, Telefonkonferenzen (von ganzen Sitzgruppen aus) usw..

Aber Vorsicht. Erst auf Gott hören.

Es scheint nun so: habe erkannt dass ich zu einer undurchschnittlichen Sorte Mensch gehöre (siehe Journaleintrag »bin ein Nerd« vom 2006-06-02). Das bedeutet: der Unterschied zwischen meinem und dem durchschnittlichen Lebnesstil ist keine Frage von theologischer Korrektheit sondern ein Unterschied in Vorlieben und Lebensstil. Ich darf die Vorteile meines Stils nutzen; d.h. eine Community mit anderen gründen die meinen Stil teilen. Solch eine Sorte Community kann kein Massenphänomen werden weil die Leute (INTp’s und INTj’s nach MBTI) dazu zu selten zu finden sind.

Hm, ich muss mal ein paar Sachen zu Lebensgestaltung usw. schreiben. Die Einleitung wird wohl recht emotional werden (soll heißen ich hab’ Gram in mir). Deshalb solltet ihr das nur lesen wenn ihr für realitätsfern übertriebene Emotionalität Verständnis aufbringen könnt.

Also. Wahrscheinlich bin ich nicht allein damit das durchschnittlich deutsche Leben ziemlich langweilig und effektlos zu finden. Seien wir ehrlich: Deutschland als Ganzes lebt für die Sicherung der eigenen Existenz. Anderen (Menschen in Ländern die selbst einfach nicht klarkommen) zu helfen ist etwas das volkswirtschaftlich ein vernachlässigbar geringes Volumen hat. Soll heißen, Menschen beschäftigen sich im Durchschnitt während ihres Lebens nur mit ihrem eigenen Leben; nur damit, weiterzuleben. Herrlich effektlos, und wer auch anders leben könnte bei dem ist die Frage nach dem Sinn solchen Daherlebens herrlich berechtigt.

Das schreit. Und ich auch, denn ich bin gefangen in der Tätigkeit ein stabiles deutsches Leben stabil halten zu müssen: Studium fertigmachen, Job suchen, Krankenversicherung, private Haftpflicht, Zahnersatzversicherung. Fahrrad reparieren und wissen dass es wieder kaputt geht. Zeit mit und für Gott als Stress empfinden weil ich mich anstrengen muss das überhaupt in meinem Tag noch unterzubekommen. Und mich darüber ärgern dass ich das für Stress halte; denn es ist mein Leben mit Gott zu leben; und wenn das stresst, dann habe ich Stress als Lebensinhalt. Tolle Wolle.

Ok guys. Jetzt kommt die Vision eines kraftlosen Desillusionierten der hofft dass Gott sie ihm Wirklichkeit werden lässt bevor er vollends im System hochzivilisierter hochsinnloser Betriebsamkeit zermalen wurde. Meine Vision ist eine Community deren Synergie den Einzelnen freier macht. Frei für ein effektvolles Leben zum Guten für andere.

Genug der zeternden Einleitung, jetzt wird es noch technisch. Eine »Synergetic Community« ist ein soziales Experiment und da sind ein paar Gedanken vorher echt dran. Und, folks: kommentiert mich. Echt gerne!

Idee: ein soziales System das funktioniert

Firmen sind zum Beispiel soziale Systeme: sie sind nur stabil wenn eine stabile Zahl Beteiligter motiviert ist sich einzubringen. Motivation entsteht durch Faszination, aber das ist schwierig zu steuern und langfristig kaum stabil. Motivation entsteht aber auch durch ein Investment-Result-Ratio zugunsten des Investors. Dieses beständig aufrecht zu erhalten (wobei man dazu auf große Spitzen verzichten kann) scheint ein kritischer Faktor zum Funktionieren sozialer Systeme zu sein.

Ich kann es auch so sagen: Welt ist Chaos, und ich sehne mich nach einer Entropiesenke. Nach einem Ort der funktioniert. Nach einer kleinen (oder nicht so kleinen) High Power Community die ein Maximum an Verlässlichkeit und Funktion erreicht. Nach sozialen Beziehungen die so gut funktionieren wie gute Technik … so gut wie meine kleine MagLite die ich seit 12 Jahren jeden Tag bei mir habe.

Zugegeben, mit einem Vergleich von sozialen Beziehungen und Technik werde ich die Leserinnen unter meinen Lesern nicht gerade begeistern. Also, für euch: ich schlage eine Gruppe vor, in der alle Beziehungen beste Freundschaften sind. Absolutes Vertrauen, maximale Hilfsbereitschaft.

Unter Soldaten redet man über so etwas wie den Korpsgeist und die Kameradschaft in der  »kleinen Kampfgemeinschaft« und wie faszinierend das ist. Unter Christen redet man von der Gemeinde als dem »einen Körper« und wie faszinierend das ist. So etwas dauerhaft zu erleben, darauf will ich hier hinaus.

Technik als Tool

Man kann sich in der Beschäftigung mit Technik sinnlos verirren, Technik aus Liebhaberei und zum Selbstzweck verwenden. Wenn Community das Ende effektlosen Lebens sein soll müssen wir das sein lassen, und das wird Technokraten wie mir schwer fallen.

Aber Community ist nicht technikfeindlich. Sie wird jedes technische Mittel einsetzen das sich im technischen Sinn rentiert: das mehr Zeit (oder: Flexibilität, Spontanität, Geld) bringt als es sie kostet. Das Beispiel der Industrie zeigt dass sich mehr technische Mittel rentieren je größer die Einheit wird (Stichwort Fixkostendegression). So wird das auch bei Community im Vergleich zu den überkleinerten Durchschnittshaushalten sein. Ich erinnere mich gerne an meine Zeit bei der Bundeswehr als eine Großküche mich versorgte … mit Obstbuffet jeden Morgen, yeahh.

Noch etwas: es ist eine interessante Beobachtung dass in einem gewöhnlichen Mehrpersonenhaushalt und auch in vielen Firmen die allermeisten Ressourcen (bis 95% in Privathaushalten) praktisch nie genutzt werden. Ein- oder zweimal im Jahr werden sie genutzt und ansonsten »aktiv vergammelt«. Die Welt, gefüllt mit technischen Artefakten und beschäftigt damit diese zu vergammeln, spätestens dadurch dass sie vom technischen Fortschritt überholt werden. Etwas vereinfacht gesagt ist der Sinn eines technischen Artefakts gleich dem Prozentsatz Zeit in dem es eingesetzt wird (bezieht sich nicht auf Notfallreaktions-Technik usw.). Technik muss im Fluss sein um technisch effizient zu sein. Solange eine technische Ressource ungenutzt ist ist sie eine verschwendete Ressource. In Community nun sind die Möglichkeiten weit besser eine gleichmäßig hohe Ressourcenauslastung zu erreichen. Denn in Wenigpersonenhaushalten müssen selten (aber doch) benötigte Ressourcen eben trotzdem bevorratet werden; Leihen ist sozial unüblich oder sogar noch ineffizienter.

Denken wir also mal etwas nach über technische Mittel die sich in Ein- und Wenigpersonenhaushalten nicht rentieren, wohl aber in Community. Unter anderem deshalb weil eine bessere Resourcenauslastung gewährleistet werden kann. Solche Technik macht das Leben in Community deutlich effizienter und zeitsparender als das Leben allein:

  • Community Groupware. Eine besondere Form Groupware die per WAP-Handy bedient wird und das Prinzip flexibler und maximal spontaner Organisation der Aktivitäten einer Community gut in die Praxis umsetzt. Es gibt so coole Szenen in Kriegsfilmen wo einer die Luftunterstützung anfunkt und 5 Minuten später kommen die …
  • Resource Sharing. Zusammen mit einem Ressourcenverwaltungsmodul in Community Groupware sollte das zu maximaler Nutzung der technischen Ressourcen führen. Die gemeinsam genutzten Ressourcen könnten in einem großen Lagerraum zugänglich gemacht werden. Ressourcen die man gemeinsam nutzen kann sind zum Beispiel: Autos, einen Transporter, Werkstatt inkl. Fahrzeug-Spezialwerkzeug, Kleidung, Outdoorausstattung, Hifi-Anlage, Notebooks, … .
  • Großküche. Rentiert sich nur in Einheiten von Community-Größe.
  • Highspeed-Internetzugang. Gemeinsam genutzt. Inkl. öffentlichen Internet-Terminals in den Community-Räumen.
  • UMTS-Flatrates. Gemeinsam genutzt.
  • Fahrradpark mit System. Anschaffung einer Sammlung identischer Fahrräder, was die Reparatur und Ersatzteilversorgung vereinfacht.
  • Mitentwicklung an benutzter OpenSource-Software. Selbst Bugreports usw. lohnen sich in Wenigpersonensystemen nicht, in Community schon.
  • Vorkonfigurierte Computersysteme. Es rentiert sich eine Linux-Konfiguration zu entwickeln die auf die Bedürfnisse der Community abgestimmt ist. Und es gibt zentrale Wartung und Problemlösung. So kommen solche in den Genuss funktionierender Software die ein entsprechendes System für sich selbst nicht einrichten könnten.

Sein: miteinander, füreinander, voneinander, für andere

Szenario: ein Tag. Kann natürlich noch fat beliebig umgestaltet werden. Denn nicht ich bin Community, nicht ich definiere community. Nur, Community darf nicht deutscher Alltag im großen Maßstab sein, sie hat das Zeug zur »Gegengesellschaft«.

  1. Aufstehen 7.00 Uhr.
  2. ACOLA-Lauf. AMILA kenne ich von der Bundeswehr als »Allgemeines mlitärisches Lauftraining«, und ACOLA ist ein bisschen so ähnlich …
  3. Morgenandacht. Hauptsache ehrlich und echt, kein frommes Geheuchel.
  4. Frühstücksbuffet, dabei Lagebesprechung mit Beamer und der Präsentationsanwendung von Community Groupware. Es wird nicht der Tag geplant (das macht Community Groupware), aber jeder sollte einen Überblick über de laufenden Projekte und ihre Wichtigkeit erhalten.
  5. Arbeiten. Manche in externen Firmen, manche in internen Firmen, manche in der Community. Flexibilität ist wichtig wie überall in der Community: Job-Sharing, Gleitzeit, Telearbeit, freie Zeiteinteilung, Heimarbeit usw.. Das Einkommen wird »gepoolt«.
  6. Mittagessen.
  7. Dienst und Freizeit und Zeit mit Gott und Zeit füreinander und Abendessen. Keine festen Abläufe usw..

Was Community vom Leben allein unterscheidet sind Möglichkeiten die man ohne Community nicht hat:

  • Fast immer ist man mit Freunden zusammen zu denen man ehrlich sein kann, die einen ermutigen und einem persönlich weiterhelfen können.
  • Es gibt »Community-Projekte« die die Community übernimmt, in Abhängigkeit von Gott,  dem Großen Koordinator. Das können Projekte zur Optimierung der Community-internen Abläufe sein (z.B. Einrichtung einer Großküche oder eines Werkzeugpools). Und das können Projekte sein die anderen dienen (z.B. Mitarbeit bei den »Tafeln«). Die Projekte werden mit Community Groupware organisiert und das garantiert flexible, spontane und wirklich ausglichene Lastverteilung. Nicht eine Person hat ein Projekt, sondern die ganze Community. Das entstresst, weil Personen ruhig auch ausfallen oder absagen dürfen.

Anfang: let us get started

Jemand könnte sich für diese Idee begestern und ein Haus in Gießen zur Verfügung stellen. Hört sich verrückt an, aber das darf es.