Ey folks. Wir sind selbst daran schuld wenn das Leben langweilig und farblos ist – das ist keine Eigenschaft des Christseins, das ist keine Erfordernis von Demut, das ist nicht Gottes Wille, das ist einfach persönliche Verantwortung. Wenn in Gemeinde vermittelt wird dass der Märtyrertod ein erstrebenswerter Abschluss eines christlichen Lebens ist, dann ist das mehr als fraglich: Christsein verspricht das ewige Leben und es wäre da paradox wenn es eine grundsätzlich lebensfeindliche Einstellung propagiert die sich nach dem (irdischen) Tod sehnt.

Was sagt Jesus: ist Christsein zu diesem Leben positiv eingestellt?

Wenn ja, dann hier ein kurzer Sketch für etwas was man unternehmen könnte: in der Stadtmitte ein Haus zum Third Place der Gemeinde umrüsten. Keine Vollzeit-Community, aber ein Third Place der immer offen steht. Vgl. dazu die Sozialwissenschaften zum Stichwort “Third Place”. In dem Third Place sollte höherwertige Technik als Enabler neuer sozialer Gemeinschaft und Zusammenarbeit (XC für das Gute) installiert werden: z.B. DYNAMO, “A Communal, Multi-User Surface for Sharing & Exchanging Digital Media”. Und DSL-Flatrate, Telefon-Flatrates, Telefonkonferenzen (von ganzen Sitzgruppen aus) usw..

Aber Vorsicht. Erst auf Gott hören.

Es scheint nun so: habe erkannt dass ich zu einer undurchschnittlichen Sorte Mensch gehöre (siehe Journaleintrag »bin ein Nerd« vom 2006-06-02). Das bedeutet: der Unterschied zwischen meinem und dem durchschnittlichen Lebnesstil ist keine Frage von theologischer Korrektheit sondern ein Unterschied in Vorlieben und Lebensstil. Ich darf die Vorteile meines Stils nutzen; d.h. eine Community mit anderen gründen die meinen Stil teilen. Solch eine Sorte Community kann kein Massenphänomen werden weil die Leute (INTp’s und INTj’s nach MBTI) dazu zu selten zu finden sind.

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