Ich hatte in der vergangenen Woche darüber nachgedacht, warum es Leid gibt und Gott hatte mir einen Teil dieser Frage auch beantwortet: weil Gott den Sünder liebt und retten will und auch konsequent gerecht ist, muss er zulassen dass Menschen einander Böses tun [MAK, zu 1.Kor.10,13].

Mit meiner Mutter diskutierte ich an diesem Abend die Frage: ist Gott gegen oder für Leid? Wir merkten beide: Gott zu vertrauen und gleichzeitig zu meinen, Gott schicke mir alles Leid, ist ein Krampf; er führt dazu, Leid als per se Gutes sehen zu müssen, der Realität und der eigenen Erfahrung zuwider; und wenn dann noch das Vertrauen fehlt, diese Probleme in der Gemeinde zu sagen, wird das Gemeindeleben zum Krampf. Weil eben jeder das Problem hat, Gott nicht vertrauen zu können, und doch in der Gemeinde so tut, als sei seine Beziehung zu Gott in Ordnung. Dieses Unechtsein ist es, gegen das ich mich mehr und mehr wende.

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