UnBeziehung ist Beziehung wie sie nicht sein sollte. Entweder weil sie gar nicht vorhanden ist. Oder weil sie verklemmt und unecht ist. Beides gibt es auch in der Beziehung von Menschen zum Gott der Bibel.

Hier ein Beispiel für so eine unnötig verklemmte Beziehung zu diesem liebenden Gott. Es illustriert das Abkrampfen, selbst zu versuchen was dieser Gott schenken möchte. Ein Gott von dem die Bibel berichtet dass er eine große und übernatürliche Kraft hat, dass er Menschen liebt und sich sehr wünscht dass Menschen kommen und ehrlich sagen was sie nicht haben, nicht sind, nicht können und was sie brauchen.

Den Text des Beispiels habe ich in 2000 selbst geschrieben. Er fasst ein Buch zusammen (das hier ungenannt bleiben soll …) das ich damals gelesen habe. Und ehrlich: ja, ich hatte damals so eine »UnBeziehung« zu Gott. Noch immer lerne ich weiter an der guten Beziehung zu meinem Gott: Beschenktsein, Freude, Echtsein, Vertrauen, Hoffnung und … ja, ich glaube dass man Gott lieben kann.

Um nicht missverstanden zu werden nochmal deutlich: Der Rest dieses Artikels nicht meine Meinung sondern das Gegenteil meiner Meinung. Ich zitiere diesen Text um zu zeigen, wie eine Beziehung zum Gott der Bibel besser nicht aussehen sollte!

Beseitigung sündiger Gedanken

  1. Konstruktiven Plan (mit Nutzung von Gottes Hilfe) zur Abwehr satanischer Angriffe auf eigene Schwachstellen schaffen. Gegen: Hochmut; falschen Umgang mit Menschen (fehlende Nächstenliebe); Unabhängigkeitsstreben; Starrheit; Sturheit; Spaß an Lob, Beachtung und Überlegenheit; Reizbarkeit; Empfindlichkeit; Selbstgerechtigkeit; Eigenwille; Launenhaftigkeit; Missmut; Scheu vor Vorwürfen; Menschenfurcht; falsche Bescheidenheit; Vorspielung eines besseren Eindrucks; Unglauben und Mutlosigkeit in Bedrängnis; Gefühllosigkeit; Gleichgültigkeit gegenüber der Verlorenheit anderer. Die Schritte in diesem Plan sind:
    1. Lobpreis Gottes (mindestens dreimal täglich für den Sieg durch Christus) zur Gewohnheit machen
    2. Bestandsaufnahme, Gebet um Erkenntnis der Gründe der Niederlage
    3. Hingabe an Gott, Abgabe der letzten Entscheidungsbefugnis.
    4. Durch Glauben erkennen, dass die Bindung zur Sünde zerbrochen ist.
    5. Durch den Heiligen Geist Ego und Sünde ablehnen (den Heiligen Geist hat jedes Kind Gottes empfangen; Gott soll erste Priorität besitzen).
    6. Gott suchen, die Bibel lesen und der darin offenbarten Wahrheit gehorchen.
    7. Böse Gedanken durch gute (Gedanken an die Heilige Schrift) ersetzen, nicht krampfhaft zu vermeiden suchen.
    8. Abwendung von Irdischem: Nicht mehr danach streben, Erkenntnis Gottes und Liebe zu IHM ist der Lebenssinn. Die Zeit muss Dienerin der Ewigkeit sein. Sich für Gott und sein Wort einsetzen. Nichts soll im Leben mehr ohne IHN geschehen.
  2. Schlachtvorbereitung und Schlacht
    1. Zuchtvolle geistliche Kriegsführung: Konzentration auf Gott, Dynamik, Disziplin, morgens 20min stille Zeit.
    2. Ziele, Strategie und Waffen kennen.
    3. Durch auswendig gelernte Bibelverse Versuchungen bekämpfen.
    4. Vor dem Aufstehen IHM für die Ruhe danken und den Tag IHM übergeben; nach dem Aufstehen in der Bibel lesen, SEINE Verheißungen beanspruchen und sich auf spezielle Versuchungen des Tages vorbereiten.
    5. In der Versuchung schlechte Gedanken im Namen Jesu ablehnen, durch Lobpreis ersetzen und Bibelverse zitieren.
    6. Bekennen und Aufgeben von Sünde schützt gegen die satanische Waffe der Niedergeschlagenheit.
    7. Gefühle sind kein zuverlässiger Führer zu richtigem Handeln.
  3. Sonstiges
    1. Gottgefällige Lebensziele schaffen Harmonie zwischen eigenem und Gottes Willen. Wille zu Zielstrebigkeit mit aller Energie stärken, indem man sich Gott ausliefert und SEINE Kraft empfängt.
    2. Damit eine sündige Gewohnheit verschwindet, ist manchmal das Gebet der Gemeinde notwendig. Einzelgängertum im Glaubensleben ist Sünde.
    3. Man trägt immer selbst die Verantwortung für die Entscheidung, ob man Satans Einflüsterungen folgt. (Unterschied von Versuchung und Sünde)
    4. Durch die geistliche Waffenrüstung (es darf keine unvergebene Sünde geben!) hat man Macht über Satan. Durch Gebet, die Bibel und die geistliche Rüstung Satan abwehren (geistliche Rüstung anlegen).
    5. Selbstsicherheit, geistliches Abdriften und Kompromiss mit der Sünde sind Warnungen vor Fehlschlägen. Fehlschläge zeigen unsere Schwachheit. Im Gespräch mit Gott antwortet ER durch SEIN Wort.
    6. Geistliches Tagebuch als Hilfsmittel im Kampf gegen die Sünde führen (mit wöchentlicher Bilanz).

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