Wichtiges Prinzip für Gemeinde und auch für alle anderen Bereiche des Lebens: der Unterschied zwischen erlebter und realer Wirklichkeit, zwischen Subjektivität und Objektivität muss Null sein. Jede Abweichung ist Heuchelei.

Abweichungen sind deshalb so häufig und werden deshalb so gerne angewandt weil der Mensch sich nach Glück sehnt und die Subjektivität einfacher zu ändern ist also die Objektivität: es ist einfacher sich glücklich zu fühlen als einen Grund zu schaffen aus dem man sich glücklich fühlen dürfte.

Nichts spricht grundsätzlich gegen positive Subjektivität, gegen positives Erleben der Wirklichkeit. Sofern die objektive Realität auch positiv ist. Die Entkopplung zwischen objektiver und subjektiver Realität entsteht dadurch dass der Mensch ein informationsverarbeitendes Wesen ist: Information ist Stellvertretung, nicht die Realität selbst, kann also durch »falsche Stellvertretung« (Heuchelei, Lüge) auch von der objektiven Realität abweichen. Subjektivität muss korrekte Stellvertretung objektiver Realität sein, i.S. des Informationsbegriffs.

Heuchelei ist schlimm weil sie sich langfristig rächt: könnte man dauerhaft subjektiv die Realität positiver erleben als sie ist (z.B. mit Drogen usw.) gäbe es keinen Grund das nicht zu tun. Aber die objektive Realität holt einen ein: und dann erkennt man das man die Zeit besser mit Arbeit an der objektiven Realität statt mit Heuchelei (»Arbeit an der subjektiven Realität«) verbracht hätte. Es ist deshalb sehr traurig wenn es in Gemeinde Heuchelei gibt. Wenn es irgendeine Form von Problemen gibt über die man nicht spricht oder sprechen kann. Das rächt sich!!

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