Über Sehnsucht nach Wahrheit …

Josha’s Blog zur Welt eines Christen war der Anfang. War erstaunt, einen Bekannten im Internet finden — auf der Suche nach den JesusFreaks. Habe mit Genuss seinen Blog gelesen und meine eigene Situation darin wiedererkannt.

Die Sehnsucht, in einer Welt zu leben? Oh ja. Die Sehnsucht nach Echtheit? Oh ja. Wanna be true. Meine immer mehr, dass niemand an der Wahrheit vorbeikommt. Die Wahrheit ist eben wahr, man kann nichts dagegen machen. Egal was nun alles konkret wahr ist:

  • Wenn wahr ist: der Ellbogen ist das beste Werkzeug eines Menschen. Dann ist das wahr.
  • Wenn wahr ist: meine (Ur-Ur-Ur-Ur-)×10000-Großeltern waren Affen. Dann ist das wahr.
  • Wenn wahr ist: es gibt keinen Gott. Dann ist das wahr.

Zum letzten Fall: dann fänd’ ich schade dass ich mich bisher darin geirrt habe, sollte mich aber bemühen, meine Illusionen aufzugeben. Was hindert mich mehr zu leben als der Ballast meiner Illusionen und falschen Vorstellungen über Gott und die Welt, über alles eben.

OK then, genauso könnte aber wahr sein dass es Gott gibt, dass diese Welt sein Werk ist und dass er recht hat, wenn er die Nächstenliebe als besten Lebensstil empfiehlt. A priori kann ich keine Aussage ausschließen, jede ist Kandidat einer wahren Aussage.

Ich finde es super interessant, mich der »harten, realen, einfachen, wirklichen, echten« Wahrheit zu stellen und danach leben zu wollen. Offen zu sein für alles was wahr ist. Bereit, alle meine Auffassungen wegzuschmeißen, wenn ich sie denn als falsch erkenne.

Die Wahrheit wird oft genug wirklich hart sein. ich vertraue aber darauf, dass sie doch gut ist. Und dass ich das erkennen werde, je »tiefer« ich komme. Sollte ich erkennen dass sie doch nicht gut ist, kann ich ja wieder zu meinen Illusionen zurückkehren.

So let’s begin to be true!

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