In LyX gibt es zwei Arten, Abbildungen einzufügen: als Encapsulated Postscript (d.h. die Grafik steht in einer abgesetzten und zentrierten Box wie ein neuer Absatz) oder Inlined Postscript (d.h. die Grafik steht in einer Box, die wie ein Zeichen behandelt wird). In beiden Fällen können die Dateiformate ps, eps und epsi ausgewählt werden, in Schwarz/Weiß und in Farbe. psresize und epsffit helfen nicht zu dieser Aufgabe, da sie die Datei nur so wie sie ist auf einer größeren Seite oder in einer Box anderer Größe plazieren, jedoch keinen Leerraum entfernen. convert -crop hilft auch nicht, da die resultierenden ps-Dateien aus ganzseitigen pixelorientierten Bildern bestehen.
In QCad hilft es, ein Seitenformat auszuwählen, das den Proportionen eines gedachten Rahmens um die gezeichneten Objekte nahe kommt, denn QCad skaliert die Objekte automatisch immer auf Seitengröße, unter Beibehaltung der Proportionen. Für sehr Grafiken mit sehr unterschiedlichen Seitenlängen wählt man am besten das Format »DLE (110x220mm)« in Hoch- oder Querformat, jedoch nicht »US Comon #10 Envelope (105x241mm)«, denn dieses Format wird fehlerhafterweise nicht berücksichtigt. Die Position der Objekte auf der Seite kann in QCad durch Verschieben des Nullpunktes beeinflusst werden: QCad skaliert die Objekte alle so, dass der Nullpunkt und alle Objekte zusammen auf eine Seite passen. Um die Objekte also am unteren Rand zu positionieren, positioniert man den Nullpunkt über ihnen, aber nur so hoch, dass diese Höhe der Seitenhöhe im Verhältnis zur Objektbreite als Seitenbreite entspricht, sonst werden alle Objekte kleiner skaliert.
Ähnlich kann in KIllustrator unter »Datei | Drucken | Papierformat« ein Seitenformat gewählt werden, in dem die gewünschte Zeichnung möglichst formatfüllend gezeichnet werden kann, denn dieses Format wird fürs Drucken und Exportieren als *.eps vewendet, nicht (!) die Einstellungen unter »Einstellungen | Seite …«.
Die bisher beste Möglichkeit ist die Verwendung des zusammen mit LaTeX gelieferten Zeichenprogramms Xfig und der Export des Bildes als .eps. Hier nämlich wird die Möglichkeit des eps-Formats wirklich genutzt, die Bildgröße auf die Objektgröße zu beschränken, ohne eine Seitengröße angeben zu müssen. Solche eps-Dateien enthalten keine weißen Ränder!

Voraussetzung dazu ist, dass die pdf- oder ps-Datei nicht in Bitmap-Schriften mit ZeichensatzUmwandlung gesetzten Text enthält, wie zum Beispiel bei pdf-Dateien, die mit ps2pdf erzeugt wurden (siehe man ps2pdf) oder den aus solchen pdf-Dateien durch Drucken in eine Datei erzeugten ps-Dateien. In diesem Fall kann im Text nicht gesucht werden, es kann kein Text aus acroread kopiert werden, die Markierungsfunktion in acroread funktioniert sehr eigenwillig, und es kann auch kein ASCII-Text extrahiert werden, da kein Text in ASCII-Encoding mehr in solchen Dokumenten steht.
Andernfalls ist das Verfahren recht einfach, zum Beispiel mit dem Dokument »Acrobat Reader Guide« /usr/X11R6/lib/Acrobat4/Reader/help/reader.pdf, der in jedem Acrobat Reader über »Help | Reader Guide« aufgerufen werden kann. Solche Dateien mit echtem Text können daran erkannt werden, dass Markieren und Kopieren von Text in Acrobat Reader ohne weiteres funktioniert; durch Einfügen in ein anderes Programm wie kedit hat man bereits eine Konvertierung zu ASCII-Text erreicht. Dies ist jedoch auch über Scripte zu machen; das Tool ps2ascii verwenden, das jedem ghostscript-Paket beiliegt, sollte man jedoch meiden, da es nur Fehler und keinen Text produziert. Geeignet, sowohl für ps- als pdf-Dateien, Ausgabe in plain ASCII oder einfachem HTML, ist jedoch pstotext, zu beziehen unter http://freshmeat.net/redir/pstotext/8442/url_homepage/ bzw. direkt unter http://research.compaq.com/SRC/virtualpaper/pstotext.html.

knotes ist nicht im systemweiten oder benutzerspezifischen Autostart-Ordner enthalten, sondern wird auf andere Weise gestartet. Um zu verhindern, dass es beim KDE-Start mitgestartet wird, wählt man nach Rechtsklick auf knotes im kicker: »Beenden«. Dann wählt man aus dem K-Menü »Abmelden | Sitzung beim nächsten Anmelden wiederherstellen?« aus und startet KDE neu. knotes wird nicht mehr mitgestartet; es ist nicht nötig, »Abmelden | Sitzung beim nächsten Anmelden wiederherstellen?« bei jedem Neustart auszuwählen, denn diese Änderung ist persistent.

Der Piepston nach Erkennen und der nach erfolgreicher Konfiguration der PCMCIA-Karten kann durch den Quiet-Mode des cardmgr (“cardmgr -q”, siehe man cardmgr) verhindert werden. Dazu ersetzt man in /etc/init.d/pcmcia die Zeile “startproc /sbin/cardmgr” (CASE-Konstrukt, Fall “start”) durch die Zeile “startproc /sbin/cardmgr -q”.
Zum Ausschalten des zweifachen Doppelpieptones des usbmgr beim Booten editiert bei SuSE 7.2 man die Datei /etc/init.d/usbmgr (zu den Optionen siehe /sbin/usbmgr –help). Im CASE-Konstrukt schreibt man dazu im Fall start:

if [ "$RUNLEVEL" = "S" ] ; then
     # war vorher MY_OPTS=" -p "
     MY_OPTS=" -bp "
     # muss ergänzt werden
else MY_OPTS=" -b "
fi

Während des Arbeitens kann jede Soundausgabe außer den Konsole-Pieptönen durch die Tastenkombination Fn+F2 deaktiviert werden (kurzer Piepton: wurde deaktiviert; langer Piepton: wurde aktiviert).

Der Browser wurde wohl für den Betrieb des lokalen Proxy-Servers wwwoffle konfiguriert, dieser arbeitet aber nicht. Entweder direkten Zugang zum Internet auswählen, in Netscape: »Bearbeiten | Einstellungen | Erweitert | Proxies | Direkte Verbindung zum Internet«. Oder den wwwoffle richtig zum Laufen bringen. Vielleicht liegt es daran, dass der Benutzer ungenügende Rechte zum Starten des wwwoffle hat (erkennbar an entspr. Meldungen auf der Konsole, von der X gestartet wurde)? Dann siehe unter Einrichtung des wwwoffle in diesem FAQ.

Jede in WordPerfect eingestellte Seitengröße wirkt sich nicht nur auf die Seite aus, auf der im Moment der Cursor steht, sondern bis zum Dokumentende. Codes mit einer Seitengröße, die identisch mit der aktuellen Seitengröße ist, werden nicht erzeugt. Man geht also am besten wie folgt vor: im Steuerzeicheneditor den Cursor auf den exakten Anfang der ersten Seite positionieren und mit »Formt | Seite einrichten | Seitengröße« die Seitengröße einstellen. Dann den Cursor ebenso auf den Anfang der jeweils folgenden Seite stellen, ab der sich die Papiergröße ändert, und wieder die Papiergröße einstellen. Und so weiter bis zum Dokumentende. Ganz genauso ist das Verfahren, wenn man verschiedene Ränder in einem Dokument haben will.