#LyX 1.2 created this file. For more info see http://www.lyx.org/ \lyxformat 220 \textclass article \begin_preamble \usepackage{hyperref} \hypersetup { pdftex=true, hyperindex=true, colorlinks=true, bookmarks=true, bookmarksnumbered=false, pdfpagemode=None, bookmarksopen=false, pdftitle=Vorlesungsmodul Praktische Mathematik, pdfauthor=Matthias Ansorg, pdfcreator=pdfTeX (Web2C 7.3.1) 3.14159-0.13d, pdfstartview=FitBH } \renewcommand\familydefault{\sfdefault} \end_preamble \language german \inputencoding auto \fontscheme default \graphics default \paperfontsize default \spacing single \papersize a4paper \paperpackage a4 \use_geometry 1 \use_amsmath 1 \use_natbib 0 \use_numerical_citations 0 \paperorientation portrait \secnumdepth 3 \tocdepth 3 \paragraph_separation indent \defskip medskip \quotes_language danish \quotes_times 2 \papercolumns 1 \papersides 1 \paperpagestyle default \layout Title Vorlesungsmodul Informatik und Gesellschaft \newline - VorlMod InfGes - \layout Author Matthias Ansorg \layout Date 01. Oktober 2003 bis \begin_inset ERT status Collapsed \layout Standard \backslash today \end_inset \layout Abstract Studentische Mitschrift zur Vorlesung Informatik und Gesellschaft bei Herrn Michael Kämpfer (Wintersemester 2003/2004) im Studiengang Informatik an der Fachhochschule Gießen-Friedberg. Die Inhalte im Wintersemester 2003/2004 lehnen sich an die Inhalte im Sommersem ester 2003 an, weichen jedoch in 3 bis 4 Punkten ab. Diese studentische Mitschrift ist identisch zur offiziellen Handreichung zu dieser Veranstaltung \begin_inset LatexCommand \cite{KaempferSkript} \end_inset gegliedert. \begin_deeper \layout Itemize \series bold Bezugsquelle: \series default Die vorliegende studentische Mitschrift steht im Internet zum Download bereit. Quelle: \begin_inset LatexCommand \url[Persönliche Homepage Matthias Ansorg :: InformatikDiplom]{http://matthias.ansorgs.de/InformatikAusbldg/} \end_inset . \layout Itemize \series bold Lizenz: \series default Diese studentische Mitschrift ist public domain, darf also ohne Einschränkungen oder Quellenangabe für jeden beliebigen Zweck benutzt werden, kommerziell und nichtkommerziell; jedoch enthält sie keinerlei Garantien für Richtigkeit oder Eignung oder sonst irgendetwas, weder explizit noch implizit. Das Risiko der Nutzung dieser studentischen Mitschrift liegt allein beim Nutzer selbst. Einschränkend sind außerdem die Urheberrechte der angegebenen Quellen zu beachten. \layout Itemize \series bold Korrekturen und Feedback: \series default Fehler zur Verbesserung in zukünftigen Versionen, sonstige Verbesserungsvorschl äge und Wünsche bitte dem Autor per e-mail mitteilen: Matthias Ansorg < \begin_inset LatexCommand \url{mailto:matthias@ansorgs.de} \end_inset >. \layout Itemize \series bold Format: \series default Die vorliegende studentische Mitschrift wurde mit dem Programm \begin_inset ERT status Collapsed \layout Standard \backslash LyX \end_inset (graphisches Frontend zu \begin_inset ERT status Collapsed \layout Standard \backslash LaTeX \end_inset ) unter Linux geschrieben und mit pdf \begin_inset ERT status Collapsed \layout Standard \backslash LaTeX \end_inset als pdf-Datei erstellt. Grafiken wurden mit dem Programm xfig unter Linux erstellt und als pdf-Dateien exportiert. \layout Itemize \series bold Dozent: \series default Michael Kämpfer \begin_inset LatexCommand \url{mailto:michael.kaempfer@web.de} \end_inset . Von Beruf Biologe und Philosoph. Lehrbeauftragter im Fachbereich SuK. \layout Itemize \series bold Verwendete Quellen: \series default {}. \layout Itemize \series bold Klausur: \series default \begin_deeper \layout Itemize Ab 2003-10-08 gibt es eine Anwesenheitsliste. Dient als Feedback an den Fachbereich SuK. Und damit Herr Kämpfer beurteilen kann, warum jemand eine Klausur schlecht geschrieben hat. \layout Itemize Empfehlung: Die Veranstaltung möglichst häufig besuchen. \layout Itemize Die Unterlagen im Internet sind eine Handreichung, aber kein 100-prozentiges Skript zur Klausur. Es ist lediglich ein Überblick, den man durch eigene Aufzeichnungen ergänzen sollte. Man kann nicht alle Fragen der Klausur beantworten, zumindest nicht wörtlich, wenn man in den Veranstaltungen nicht mitgeschrieben hat. \layout Itemize Klausur wird am Ende des Semesters (nach den Semesterferien) geschrieben. Bis 24 Leute können ein Referat gestalten, auch alleine, sonst bis 3 Personen pro Referat. Ein Referat ersetzt die Klausur. Wer ein Referat hält, darf jedoch in der Veranstaltung max. 3mal fehlen. Mit einem Referat wird ein Großteil einer Vorlesung gestaltet. \layout Itemize Die Klausur wurde in den letzten Semestern nach den Ferien geschrieben. \end_deeper \end_deeper \layout Standard \begin_inset LatexCommand \tableofcontents{} \end_inset \layout Standard \begin_inset FloatList figure \end_inset \layout Section Vorwort \layout Standard Ablauf der Veranstaltung: \layout Description 2003-10-15 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Aspekte der Informationsgesellschaft \begin_inset Quotes ard \end_inset : Was ist die Informationsgesellschaft? Eine Aufbereitung, keine tiefgehenden Anforderungen. \layout Description 2003-10-22 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Information und Informatik \begin_inset Quotes ard \end_inset : Das Selbstverständnis der Informatik. \layout Description 2003-10-29 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Am Anfang war die Information \begin_inset Quotes ard \end_inset . Vorstellung einer naturgesetzlichen Informationstheorie. Diskussion über Evolution: DNS enthält Information, aber woher kommt diese? \layout Description 2003-11-12 Gastvortrag von Dr. Dr. Hans Schultheiß über seine zweite Doktorarbeit, die er mit 82 Jahren verfasste. Man darf auch Bekannte und Freunde dazu einladen. \layout Description 2003-11-19 InfGes fällt aus. \layout Description 2003-11-26 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Medienkompetenz \begin_inset Quotes ard \end_inset : Wie gehe ich mit Medien um? Was braucht man für Kompetenzen im Umgang mit Medien? \newline Frage: Wie könnte man sich eine »elektronische Demokratie«, die eine »repräsenta tive Demokratie« ersetzt, vorstellen? \newline Warum Kinder schon im Kindergarten an die Technik gewöhnen? Haben Kinder denn überhaupt \begin_inset Quotes ald \end_inset Angst vor der Technik \begin_inset Quotes ard \end_inset ? \newline Warum nicht das Medium Computer ebenso einführen wie bisher Radio und Fernsehen? Da gab es auch keine Pflicht und keine staatliche Aktivität, ausgenommen Subventionen! \layout Description 2003-12-03 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Telearbeit \begin_inset Quotes ard \end_inset : Auswirkungen der Telearbeit auf die Gesellschaft. \layout Description 2003-12-10 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Internetsucht \begin_inset Quotes ard \end_inset : Was ist Internetsucht? Wann ist man internetsüchtig? \layout Description 2003-12-17 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Vom Ende der Anonymität \begin_inset Quotes ard \end_inset : Nach einem Buchtitel. \layout Description 2004-01-07 Referat \begin_inset Quotes ald \end_inset Ausblick ins 21. Jahrhundert \begin_inset Quotes ard \end_inset : Was bringt die Zukunft? \layout Section Was ist Informatik und Gesellschaft? \layout Standard Bestandteile dieser Veranstaltung: \layout Itemize Allgemeines \layout Itemize Informationstheorie \layout Itemize Einführung in die Ethik \layout Itemize Beispiele \layout Itemize Leben im 21. Jahrhundert \layout Standard Informatik und Gesellschaft interessiert sich für die Wechselwirkungen (d.h. wechselseitige (!) Wirkungen) von Informatik und Gesellschaft. Dabei ist \begin_inset Quotes ald \end_inset Informatik und Gesellschaft \begin_inset Quotes ard \end_inset natürlich interdisziplinär. \layout Standard Ergebnisse eines Brainstormings zur Diskussionsvorbereitung in einer studentisch en Projektgruppe: Was gehört zu IT was nicht? \layout Itemize noch zur Informatik \begin_deeper \layout Itemize informationstechnische Grundbildung durch die Schule. Dies ist im Eigentlichen eine politische Entscheidung; mit deren Ausarbeitung und Realisierung werden dann jedoch Informatiker betraut. \layout Itemize Spaltung der Gesellschaft bzgl. der DV-Qualifikation? \end_deeper \layout Itemize nicht mehr zur Informatik \begin_deeper \layout Itemize Veränderung der sozialen Struktur durch IT \layout Itemize Politische Ziele der IT \layout Itemize Organisation \layout Itemize Auswirkungen neuer (Kommunikation-)Medien. \layout Itemize Kriterien zur Bewertung der Sozialverträglichkeit des IT-Einsatzes \end_deeper \layout Standard Es ist einigermaßen unklar, wo die Grenzen hier verlaufen. \layout Standard Eine Definition der Informatik als Arbeitsdefinition: \begin_inset Quotes ald \end_inset Informatik ist die Ingenieurswissenschaft von der \layout Itemize theoretischen Analyse \layout Itemize der organisatorischen und technischen Gestaltung und der \layout Itemize konkreten Realisierung von (komplexen) Systemen \layout Standard miteinander und mit ihrer Umwelt kommunizierender (autonomer, intelligenter) Individuen als Teilsysteme menschlicher Zivilisation. \begin_inset Quotes ard \end_inset (Wilfried Brauer, 1991) \layout Standard \begin_inset Quotes ald \end_inset Informatik und Gesellschaft \begin_inset Quotes ard \end_inset wird in vielen Studienordnungen als ein Bereich angesehen, der ein gleichberech tigtes Kerngebiet der Informatik ist. \layout Standard Was ist \begin_inset Quotes ald \end_inset Informatik und Gesellschaft \begin_inset Quotes ard \end_inset ? \begin_inset Quotes ald \end_inset Dieses Fachgebiet analysiert die Wirkungen des Einsatzes der Informatik in unterschiedlichen Bereichen und entwickelt Kriterien und Methoden zur Gestaltung sozialverträglicher Informatiksysteme. \begin_inset Quotes ard \end_inset (aus: J. Friedrich, Informatik und Gesellschaft, Heidelberg, Spektrum Akad.-Verlag, 1995, S.6) \layout Standard Zur Definition der Technik verwendet man heute die Definition von Ropohl in einer VDI-Richtlinie. \layout Standard Definitionenn von Informatik und Technik sind u.a. für eine missverständnisfeie Kommunikation wichtig. \layout Standard Man könnte die folgende Gesetzmäßigkeit aus Erfahrung formulieren: jede technologische Möglichkeit wird irgendwann einmal für schlechte Zwecke eingesetzt. \layout Standard Ethische Leitlinien der Gesellschaft für Informatik: \layout Itemize Sachkompetenz \layout Itemize juristische Kompetenz \layout Itemize kommunikative Kompetenz \layout Itemize Zivilcourage \layout Section Handlungsanforderungen und Perspektiven \layout Standard \SpecialChar ~ \layout Section Einsatzbereiche der IuK-Techniken (Beispiele) \layout Standard \SpecialChar ~ \layout Section Informatik zwischen Theorie und Praxis \layout Standard \SpecialChar ~ \layout Section Informationstechnologie im 21. Jahrhundert \layout Standard \SpecialChar ~ \layout Section Anforderungen und Kriterien für die Referate \layout Subsection Der Vortrag \layout Description Ziel den Primärtext bzw. die Primärtexte aufbereiten und Kernaussagen darstellen. Der Text soll im Referat aufgearbeitet und präsentiert werden. Die Primärtexte stehen meist in einem Seminarapparat in der Bibliothek zur Verfügung. Es soll eine überblicksartige Darstellung des Themas gegeben werden, ohne auf der einen Seite nur oberflächlich zu bleiben (»Stichworte statt Inhalte«) oder auf der anderen Seite jedes Detail zu nennen. Man muss also die Informationen sorgfältig durchsehen und gezielt Gesichtspunkt e auswählen, um mit dem Referat ein \begin_inset Quotes ald \end_inset rundes Bild \begin_inset Quotes ard \end_inset darzustellen. \layout Description Bewertung Die Präsentation des Themas wird bewertet. Aspekte sind dabei die Klarheit und Verständlichkeit der Darstellung und ob das Thema als grundlegend und als \begin_inset Quotes ald \end_inset rundes Bild \begin_inset Quotes ard \end_inset vermittelt wurde. Die Präsentation selbst wird nicht abgegeben. \layout Description Sekundärliteratur darf genutzt werden. Besonders aktuelle Elemente sind oft wertvoll. Es gibt hier keine strikten Vorgaben. Alle Sekundärliteratur muss nachgewiesen werden. \layout Description Eigene\SpecialChar ~ Meinung Die eigene Meinung kann im Referat vorkommen. Nur muss klar sein, was vom Autor und was vom Interpreten stand. \layout Description Dauer Richtwert 60min, maximal 70min. Danach soll Raum zur Diskussion bleiben. Jedes Mitglied der Gruppe muss vortragen, und zwar eine etwa gleich lange Zeit. \layout Description Diskussion Eventuell gibt es Nachfragen, die man beantworten sollte. Um die Diskussion anzukurbeln, sollte man Fragen bereithalten. \layout Subsection Die Zusammenfassung \layout Description Ziel Die Zusammenfassung wird in \begin_inset LatexCommand \cite{KaempferSkript} \end_inset integriert. Sie ist dem Dozenten zum Vortrag als Ausdruck oder MS-Word Datei auf Diskette mitzubringen. Angemerkte Korrekturen müssen anschließend durchgeführt werden. Die Endfassung soll dem Dozenten per e-mail oder auf Diskette als MS-Word Datei überreicht werden. \layout Description Umfang maximal 8 Seiten A4. \layout Description Art Es soll keine bloße Ansammlung von Stichworten sein, sondern sie soll für jeden verständlich sein, der einfach nur an diesem Thema interessiert ist. Sie soll kein vollständiges Skript sein, aber nach Studiumende noch einen informativen Überblick ermöglichen. \layout Description Gliederung sinnvoll, platzsparend und übersichtlich in Kapitel und Unterkapitel mit Seitenzahlen. \layout Description Belege Jede Aussage in diesem Text \emph on muss \emph default durch Verweis auf eine Quelle belegt werden - natürlich reicht es aus, mehrere Aussagen zusammenzufassen und durch einen Verweis auf ggf. mehrere Seiten zu belegen. Im Text reicht die Art [ \noun on Autor \noun default , 123]; die vollständigen Quellenangaben stehen am Ende des Textes. Sie bestehen aus: Autor, Titel / Name der Zeitschrift, Jahrgang, Nummer, Seitenzahl. URLs werden mit Datum angegeben. \layout Description Layout Schrift Times New Roman 12pt, in Ausnahmen 10pt. Kapitelüberschriften fett. Blocksatz. Kapitel und Unterkapitel fortlaufend in Dezimalklassifikation nummeriert (1, 1.1, 1.1.1, 2, 2.1 usw). \layout Subsection Weitere Tipps \layout Itemize Laut, deutlich, nicht zu schnell und möglichst frei sprechen. \layout Itemize Das Referat genau zeitlich planen. \layout Itemize Zur eigenen Orientierung einen stichwortartigen Verlaufsplan des Referats anfertigen. \layout Itemize Zu Anfang eine inhaltliche Übersicht präsentieren. Die Hörer können sich damit während des Referats orientieren. \layout Itemize Didaktische Hilfsmittel einsetzen (Beamer, Overhead-Projektor, Tafel usw.). Für Folien gilt stets: wenige Text in großer Schrift, Hauptsache übersichtlich. Detaillierte Schaubilder können in dieser Form nicht gezeigt werden. \layout Itemize Fachausdrücke, Namen usw. optisch hervorheben. \layout Itemize Um einen Beamer zur Verfügung zu haben, muss man ihn über das Fachbereichssekret ariat ausleihen und vorher selbständig reservieren. \layout Bibliography \bibitem {KaempferSkript} Michael Kämpfer: \begin_inset Quotes ald \end_inset Informatik und Gesellschaft \begin_inset Quotes ard \end_inset . Die offizielle \begin_inset Quotes ald \end_inset Handreichung \begin_inset Quotes ard \end_inset zur Veranstaltung. Sie wird am Semesterende im Internet zur Verfügung gestellt, bisher gibt es eine alte Version. Sie dient auch als Hilfe für die Klausur und enthält die Zusammenfassungen aller Referate. Quelle: \begin_inset LatexCommand \url{http://www.fh-giessen.de/fachbereich/mni/IuG.shtml} \end_inset \the_end